Rico Benatelli wird wieder zum Matchwinner

Wie schon in Leverkusen erneut Matchwinner des BVB 2: Rico Benatelli.
Wie schon in Leverkusen erneut Matchwinner des BVB 2: Rico Benatelli.

Wiedergutmachung gelungen: dem schwachen Auftritt beim mehr als glücklichen 2:1-Erfolg im Nachholspiel gegen Kaiserslautern ließ Borussias Regionalliga-Mannschaft am Sonntag einen 1:0 (0:0)-Sieg beim SC Idar-Oberstein folgen und präsentierte sich dabei von einer erheblich besseren Seite als noch am vergangenen Mittwoch. Es war bereits der vierte „Dreier“ in Serie.

„Mich freut, dass die Jungs die richtigen Lehren aus ihrem schlechten Defensivverhalten gezogen und sich als kompakte, gut stehende und auch gut organisierte Einheit gezeigt haben“, war sich David Wagner wieder versöhnt, „das war genau die Reaktion, auf die ich gehofft hatte.“

Zum Mann des Tages wurde erneut Rico Benatelli. Beim 2:1 vor vier Wochen in Leverkusen krönte der lange verletzte Mittelfeldspieler sein Comeback mit dem Siegtreffer in der 87. Minute - jetzt glänzte er als Schütze des „goldenen“ Tores. Er hatte nach feinem Zuspiel des zur Pause für Jonas Hofmann gekommenen Marvin Ducksch eingenetzt (53.). Wagner hatte richtig gelegen, als er Benatelli wieder in die Startelf beförderte und ihm die Position im zentralen offensiven Mittelfeld anvertraute.

In Abwesenheit jeglicher Profi-Verstärkungen und des nach seiner fünften Gelben Karte gesperrten Mario Vrancic musste der Trainer ansonsten reichlich improvisieren. So stand Marc Schnier, der bis auf die 24 Minuten im Hinspiel in dieser Saison ohne Meisterschaftspraxis war, erstmals in der Anfangsformation (er machte seine Sache auf der rechten Seite ordentlich und hatte vor der Pause sogar eine gute Chance zur Führung), während Onur Cenik in die Innenverteidigung rückte und Konstantin Fring die zweite Sechser-Position übernahm.

Alomerovic am Ende mit toller Reaktion

Leichte Startschwierigkeiten konnten angesichts der personellen Veränderungen kaum ausbleiben, ohne dass die Borussen allerdings brenzlige Situationen zu überstehen hatten. Mitte der ersten Halbzeit aber übernahmen sie mehr und mehr das Kommando auf dem Platz, gewannen viele Zweikämpfe, kamen zu ersten guten Möglichkeiten. Und sie erwischten gleich mit Wiederbeginn den besseren Start. „In diesem ersten 25, 30 Minuten nach der Pause hatten wir unsere stärkste Phase“, blickte Wagner zurück, „allerdings haben wir es versäumt, ein zweites Tor nachzulegen.“ Doe beste Gelegenheit hatte Terrence Boyd, der frei vor dem Tor vergab.

So wurde es in der Endphase noch einmal eng, als die über weite Strecken der Partie tief stehenden Platzherren alles nach vorne warfen. Einmal brannte es lichterloh im Strafraum der Schwarz-Gelben, doch Zlatan Alomerovic hielt seinen Kasten nach einem Kopfball von Patrick Stumpf (82.) mit einer großartigen Reaktion sauber.

2: Tor: Zuschauer:

 
 

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