Lüner SV und Wethmar räumen bei Junioren ab

In fünf Altersklassen wurden am Sonntag in der Rundsporthalle die Jugendstadtmeister ermittelt. Erfolgreichste Klubs waren der Lüner SV und Westfalia Wethmar. Im kommenden Jahr würde Jörg Minnerup von der Fachschaft Jugendfußball den Nachwuchs gerne nach Futsal-Regeln spielen lassen.

Lünen.. Bei den F-Junioren und den Mini-Kickern gab es erstmals keine Endrunde - auf Anweisung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). "Wie viele Zuschauer uns das letztlich gekostet hat, lässt sich nur schwer sagen", so Jörg Minnerup (Foto), Vorsitzender der Fachschaft Jugendfußball.

Insgesamt war er mit dem Zuspruch "sehr zufrieden". Das gelte auch für Ausrichter BV Brambauer-Lünen. Die Spiele seien fair verlaufen. "Und die Partien waren fast allesamt eng, es gab keine Kantersiege", sagt Minnerup, der aber gerne wie auch die Senioren nach den angepassten Futsal-Regeln gespielt hätte. "Das Einkicken und die effektive Spielzeit in der letzten Minute machen das Spiel attraktiver", sagt er. "Ich werde mich dafür stark machen, dass beim nächsten Mal auch die Jugend nach diesen Regeln spielen wird."
Erfolgreichste Klubs waren der Lüner SV (zwei Titel, zwei zweite Plätze) und Westfalia Wethmar (zwei Titel, je ein zweiter, dritter und vierter Platz). "Damit sind wir zufrieden. Die Finalniederlage der C-Junioren hat uns aber schon enttäuscht", sagt LSV-Sportdirektor Hasan Kayabasi. Wethmars Jugendleiter Bernd Völkering ärgerte sich über die Finalniederlage der favorisierten A-Jugend. "Insgesamt haben wir uns aber ordentlich präsentiert."

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