Läufer-Lob aus allen Ecken

Foto: Holger Schmälzger

Lünen.. Die Premiere der DJK SuS Brambauer als Veranstalter in der Westfalenwalk-Reihe hätte sprichwörtlich fast nicht besser „laufen können“. Lob es gab es von erschöpften, aber zufriedenen Walkern aus allen Ecken. „Wir sind sind zufrieden, wenn die Teilnehmer zufrieden sind“, zog DJK-Vorsitzender Rainer Majewski eine positive Bilanz.

Einzig das Wetter hätte etwas besser sein können: Sonne, starker Wind und Regenschauer wechselten sich munter ab. Hans-Peter Kaffka, Leiter des Walkingtreffs der DJK, zeigte sich nach einem anstrengenden Tag aber mehr als zufrieden. „Die Streckenführungen sind gut angekommen. Auch das die Zuschauer die Läufer immer wieder in der Stadionrunde gesehen haben, wurde lobenswert erwähnt von den Läufern.“ Und die kamen teilweise aus größerer Entfernung angereist. Einen Extrapreis gab es so zum Beispiel für den Walkingtreff Möhnesee, der die größte Gruppe bei der der Veranstaltung gestellt hatte.

Michael Blomeier, der 2. Vorsitzende des westfälischen Leichtathletikverbandes, war ebenfalls vor Ort und war auch vom reibungslosen Ablauf überzeugt. „Er hat bereits angefragt, ob wir den Lauf im nächsten Jahr wieder ausrichten wollen. Wir haben signalisiert, dass wir es auch machen wollen“, so Kaffka.

Das Wetter jedenfalls konnte die Euphorie der freundlichen Walking-Familie nicht trüben. Sportdezernent Horst Müller-Baß hatte den Sportsgeist der Teilnehmer in seiner Begrüßungsrede genau getroffen. „Nehmen sie es als sportliche Herausforderung. Nach dem Motto: bei schönem Wetter kann ja jeder.“

Und so liefen die insgesamt 297 angetretenen Athleten (238 beendeten ihre Runden) dann auch los. Auf den zwei Streckenführungen wurden die Läufer sicher von den zahlreichen Streckenposten auf dem Weg gehalten. Aus Datteln walkte dazu eine Gruppe von Behinderten mit. „Das war ein tolles Erlebnis für sie, so richtig mit Startnummer bei einem großen Feld dabei zu sein“, berichtete Kaffka. Ohnehin scheint das Miteinander in der Walking-Gemeinde groß geschrieben zu werden. So bekam Manfred Gallwitz vom BTC Herne einen spontanen Fairplay-Preis von der DJK. Als er an zweiter Stelle war und der Führende sich den Fuß verknackste, zog Gallwitz den Angeschlagenen bis zum Ziel mit. Als Dankeschön durfte Gallwitz als Erster über die Ziellinie - mit einer Sekunde Vorsprung.

 
 

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