Keeper Daniel Otto ist das Reaktionsmonster

Daniel Otto lieferte eine überragende Leistung ab.
Daniel Otto lieferte eine überragende Leistung ab.
Foto: Manuela Schwerte/press

Schwerte. Es war die letzte Minute eines spannenden Futsalspiels. Eine typische Holzpfostenminute. Beim Stand von 2:5 ließen die Gastgeber den Kopf nicht hängen und verkürzten binnen Sekunden durch einen Doppelschlag von Rico Zimek und Phillip Oldenburg noch auf 4:5.

Doch danach standen nur noch 2,7 Sekunden Restspielzeit auf der Anzeigetafel. Es änderte sich nichts mehr an der 4:5 (1:2)-Niederlage der Futsaler von Holzpfosten gegen den UFC Münster.

Dabei erwischten die Gastgeber einen Start nach Maß: Stephan Kleine passte zu Florian Ruß, der hörte Stephan Kleines Zuruf und bereitete mit einem Doppelpass Kleines Führungstreffer vor (4.). Danach parierte Reaktionsmonster Daniel Otto mehrmals glänzend gegen die Unifutsaler aus Münster.

Holzpfosten drängte auf das 2:0, doch Kai Kunsmann (7.), Florian Riesewieck (10.) und Costantino Ruggio (14.) vergaben ihre guten Einschussmöglichkeiten. Das rächte sich: Kurz vor der Halbzeit drehte Florian Dondorf das Ergebnis durch einen Doppelschlag zu Gunsten der Münsteraner um (18. und 19.).

Die Holzpfosten wollten den Sieg und kamen deutlich eher als die Gäste aus der Kabine. In der 24. Minute hatte Ruß die große Chance zum Ausgleich, doch vergab zu leichtfertig. Drei Minuten später bauten die Münsteraner durch eine Co-Produktion von Wendelin Kemper und Christoph Rüschenpöhler ihre Führung aus.

Doch Holzpfosten steckte nicht auf. Nils Klems bekam den Ball kurz hinter der Mittellinie, stoppte ihn kurz und zog dann zum 2:3-Anschlusstreffer ab. Die aufkeimende Hoffnung aber erstickten die Gäste gleich im folgenden Angriff. Rüschenpöhler dribbelte sich durch die ganze Holzpfosten-Defensive und konnte nur noch regelwidrig von Daniel Otto gestoppt werden. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Dondorf zum 2:4 (33.). Kurz darauf erhöhten die Gäste durch Patrick Sondermann sogar noch auf 2:5.

Die Holzpfosten schienen geschlagen, doch setzten jetzt mit fünf Feldspielern und ohne Torhüter alles auf eine Karte. Aber die zwei späten Treffer reichten nicht mehr. „Das Ergebnis geht in Ordnung. Da zeigt sich einfach, dass wir noch nicht so futsalerfahren sind wie andere Mannschaften“, gestand Klems .

 
 

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