Fünftes Gold für Klemens Wittig

Durfte reichlich jubeln: Klemens Wittig
Durfte reichlich jubeln: Klemens Wittig
Foto: TA

Woher nimmt dieser Mann diese Kraft? Bei den Senioren-Europameisterschaften, die im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien ausgetragen wurden, dominierte der 75-jährige Klemens Wittig (LC Rapid) innerhalb einer Woche über 1500m, 5000m, 10000m und auch im abschließenden Marathonlauf. Darüber hinaus hatte der nimmermüde Brechtener einen entscheidenden Anteil am Mannschaftsgold des Deutschen Leichtathletik-Verband im Marathonlauf. Mit fünf Goldmedaillen zählte Klemens Wittig zu den erfolgreichsten Teilnehmern der Senioren-EM.

Große Überlegenheit

Seine große Überlegenheit bei diesen Titelkämpfen unterstrich Klemens Wittig vor allem im Marathonlauf, wo er in starken 3:31:47 Min. dem Polen Jan Morawiec (4:02:41 Min.) nicht den Hauch einer Chance ließ. „Für mich war dieser Erfolg der schönste, aber auch der schwerste. Da ich in Oberschlesien geboren bin, war es für mich besonders wichtig, in dieser Region zu starten, weil der Lauf durch alle drei Länder des Dreiländerecks führte und daher bei mir viele Erinnerungen aufkamen“, erläuterte Klemens Wittig.

Ursprünglich wollte der „Rapido“ bei diesem Rennen den Senioren-Europarekord der Klasse M 75, der bei 3:22:59 Stunden steht, unterbieten, doch daraus wurde nichts. Die äußeren Bedingungen waren nämlich alles andere als leistungsfördernd. 240 Höhenmeter, viel Gegenwind, Kopfsteinpflaster und Temperaturen um die 30 Grad machten allen Teilnehmern zu schaffen.

Zwei Tage vor seinem Marathon-Erfolg legte der Ausdauerspezialist im polnischen Zgorzelec die 5000m in starken 21:07,04 Min. zurück und siegte damit vor dem Portugiesen Bernardino Pereira (21:14,28 Min.) und dem Dänen Bent Lauridsen (22:05,38 Min.).

„Ich habe mich während des gesamten Laufes gut gefühlt und bin im Hinblick auf den bevorstehenden Marathonlauf nicht an meine Grenzen gegangen“, berichtete Klemens Wittig, der bei den Senioren-Meisterschaften noch über 1500m (5:39,20 Min.) und 10000m (42:17,20 Min.) zu Titelehren kam.

Franz Szponik (DJK) nahm die Senioren-EM zum Anlass, sich wieder die Spikes zu schnüren. Im 2000m-Hindernislauf der M 70 gelang dem 72-jährigen Dortmunder mit seinem fünften Rang in 10:24,25 Minuten ein Achtungserfolg.

 
 

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