Es ist sogar noch Luft nach oben

Da schlägt’s ein zum 0:2. Torwart Florian Fischer kommt nicht mehr ran.  David Krück (Nr. 14) und Simon Dördelmann können nichts als zuschauen. Foto: Uli Schmidt
Da schlägt’s ein zum 0:2. Torwart Florian Fischer kommt nicht mehr ran. David Krück (Nr. 14) und Simon Dördelmann können nichts als zuschauen. Foto: Uli Schmidt
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Brambauer.. Glücklich war man beim BV Brambauer über den gewonnenen Punkt beim Tabellenvierten TuS Heven, der den Abstand zur roten Zone nun auf vier Punkte anwachsen ließ. Die gute Erkenntnis: Es ist sogar noch Luft nach oben.

Denn auch Trainer Marcus Reis war nicht entgangen, „dass diverse Spieler unter ihren Möglichkeiten gespielt haben“.

Gemeint war zum Beispiel der 18-jährige Stürmer Philipp Hanke, der die gegnerischen Abwehrreihen deutlich weniger in Wallung brachte als bei anderen Auftritten vorher und der zwei dicke Chancen deswegen ausließ, weil er lieber ganz weit ausholte statt erst einmal nach dem Torwart zu schauen. „Macht aber nichts“, fand Marcus Reis. „In dieser intensiven Saison muss man ihm das mal zugestehen. Außerdem hat er wieder eine Vorlage gebracht und ein Tor erzielt. Wenn das immer so ist, kann man das andere entspannt sehen.“

„Es spielen viele auf Positionen, die sie nicht gewohnt sind“

Ebenfalls Luft nach oben war im Spiel von Daniel Schaffer zu sehen, der über weite Strecken der zweiten Hälfte in einem tiefen Loch in Heven verschwunden gewesen schien. Auf der linken Seite kam Simon Dördelmann mit seiner Aufgabe im Mittelfeld kaum zurecht. „Da darf man nicht vergessen, dass Simon Dördelmann bei uns als Sechser angefangen ist und nun was ganz anderes spielen muss“, erläuterte Marcus Reis. Das träfe auch auf andere Spieler zu, so zum Beispiel den zum Verteidiger gewandelten Patrick Botta. „Insgesamt machen alle ihre Sache aber gut. Ich habe jedenfalls keine totalen Ausfälle gesehen“, lobte Reis.

Die diversen Umstellungen seien schließlich auch der Systemumstellung geschuldet. Der BVB läuft seit dem Start seiner Erfolgsserie im November 2011 mit den beiden Spitzen Hanke und Nitsche auf. Dies höchst erfolgreich, die Beiden erzielten 21 der bisher 42 Tore. Dahinter soll Daniel Schaffer sie bedienen, hinter Schaffer spielen Köse, Dördelmann und Neumann den Dreimann-Staubsager mit Offensiv-Ambitionen . Das alles wiederum vor der Viererkette (Krück, Hübner, Botta, Cobuloglu).

Wie Thorsten Nitsche betont auch Coach Marcus Reis: „Über den Klassenerhalt entscheiden die Heimspiele.“ Und da hat der BV Brambauer am Sonntag mit Kaan ein Team der Stunde zu Gast. Wieder einmal.

 
 

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