Entscheidung im letzten Sprint

Radrennen, Rund in Schwerte 2011, RSC 77 Schwerte Rennen 4, Großer Preis Stadtwerke Schwerte, Jugend U17 Foto: Manuela Schwerte
Radrennen, Rund in Schwerte 2011, RSC 77 Schwerte Rennen 4, Großer Preis Stadtwerke Schwerte, Jugend U17 Foto: Manuela Schwerte
Foto: Manuela Schwerte/press

Schwerte.. Christian Zahn blickt grimmig. Seine Mundwinkel zeigen Richtung Boden. Kein Wunder. Der U19-Fahrer des RSC 77 Schwerte muss seinen linken Arm angewinkelt halten – und das für eine längere Zeit. Er brach ihn sich in der letzten Runde seines Rennens. „Vor mir ist einer gestürzt. Ich hatte kein Chance mehr zu bremsen“, erklärt er. Das war aber der einzige negative Vorfall bei der Veranstaltung Rund in Schwerte.

Es war die fünfte Auflage des Schwerter Radrennens, das seinen Start und Zielpunkt vor der Sparkasse hatte. Das Geldinstitut trat auch als Sponsor des Hauptrennens auf. Der Siegpreis ging in diesem Jahr an Tim Klessa vom Krefelder Team EGN.

Er gewann das Kriterium erst mit dem letzten Sprint. Es zählten nämlich die Punkte bei diesem Rennen. Und der letzte Sprintsieg brachte ihm noch einmal zehn Zähler, damit überflügelte er noch seinen Konkurrenten Falk Sebastian Hepprich. Klässer kam auf insgesamt 26 Punkte, Hepprich letztendlich auf 24.

Der einzige Schwerter im Starterfeld, Janik Buchmüller, hatte mit der Entscheidung nichts zu tun. Trotzdem war er ein Sieger in der der vergangenen Woche. Er legte seine Abschlussprüfung ab. „Janik musste in den vergangenen Wochen viel lernen und konnte sich nicht wie gewohnt dem Sport widmen“, sagte der Vorsitzende des RSC 77 Schwerte, Matthias Bölk.

Der Gesamtsieger Tim Klessa bedankte sich noch vor der Siegerehrung artig bei seinem Team. „Die Jungs haben in den letzten Runden richtig das Tempo angezogen und dafür gesorgt, dass mein Konkurrent zum Schluss Probleme hatte und ich so den Sprint gewinnen konnte.“

Seit 4.30 Uhr auf der Straße unterwegs

Nicht nur aufgrund des spannenden Hauptereignisses war die Veranstaltung Rund in Schwerte ein voller Erfolg. Die Organisatoren bestanden den Stresstest. Und die vielen Besucher honorierten die gute Arbeit mit einer hohen Zuschauerzahl. „Das war ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr“, so Bölk.

Neun Rennen standen insgesamt auf der Karte. Der erste Start erfolgte schon um 10 Uhr. Bölk und dessen Team mussten am Sonntag deshalb früh aufstehen. Ganz früh. „Um 4.30 Uhr waren wir schon auf den Schwerter Straßen unterwegs.“

Besonders viel Spaß machten wieder einmal die Kleinsten. Sowohl im Fette-Reifen-Rennen als auch im Alles-was-rollt-Kindergarten-Rennen waren sie die Stars. Etwas Verwirrung kam im Fette-Reifen-Rennen auf, als die Sachpreise nicht an die Fahrer übergeben werden konnten. Deshalb bekommen alle Starter nachträglich einen Preis. Die Starter müssen nur mit ihrer Urkunde zu Premio an der Hörder Straße 32 gehen.

Einen festen Termin für das kommende Jahr gibt es noch nicht. „Wir müssen sehen, was die Zukunft bringt. Noch gibt es keine Entscheidung, ob diese Veranstaltung auch 2012 wieder stattfinden wird“, erklärt Bölk.

 

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