Eisadler verlieren sechstes Spiel in Serie

Die Eisadler Dortmund beenden den November ohne Sieg. Durch das 3:6 beim Neusser EV ist die Mannschaft von Trainer Thomas Schmitz in der Eishockey-Regionalliga West auf Platz acht zurückgefallen. Am Saisonziel der Dortmunder hat sich trotz des anhaltenden Misserfolgs nichts geändert.

Dortmund.. "Wir wollen unter die Top Sechs", erklärte der 43-Jährige Trainer, der beim Blick auf die Tabelle zugibt, dass es "nicht einfacher" wird. Der Rückstand auf den sechsten Platz, den derzeit die Luchse Lauterbach inne haben, beträgt bereits fünf Zähler. Zudem haben die Eisadler eine Partie mehr absolviert. Sieben Spiele bleiben den heimischen Kufencracks, um die nötigen Punkte einzufahren.

Hoher Rückstand nach 25 Minuten

In Neuss lag das Team von der Strobelallee bereits nach 25 Minuten mit 0:5 hinten. Balazs Peter (11.), David Dietrich (16.) und David Bineschpayouh (18.) stellten mit ihren Treffern bereits im ersten Drittel die Weichen auf Sieg für den Neusser EV. Erneut Peter (23) sowie Bineschpayouh (25.) erzielten die Treffer vier und fünf und sorgten frühzeitig für klare Verhältnisse.

"Zu Beginn des Spiels laufen wir alleine auf das Tor zu, nutzen die Chance aber nicht", ärgert sich Schmitz. In der 28. Minute verkürzte Christian Gose auf 1:5. Im Schlussdrittel traf Joey-Max Menzel (45.) zum 2:5 aus Dortmunder Sicht. Nach einem weiteren Treffer von Dietrich sorgte Dortmunds Kapitän Felix Berger in der 52. Minute für den 6:3-Endstand. "Wir sind derzeit in einer Mühle, aus der wir schwer herauskommen. Ich bleibe aber optimistisch", sagte Schmitz.

Schmitz plagen Personalsorgen

Vor dem nächsten Spiel in Soest (Sonntag, 19 Uhr) plagen Schmitz Personalsorgen. Die Einsätze von Sebastian Schmitz und Lukas Möllenbeck sind aufgrund von Schulterverletzungen fraglich. Constantin Wichern fehlte zuletzt krankheitsbedingt. Auch in den vergangenen Spielen musste Schmitz häufiger die Reihen wechseln, weil Spieler krank oder verletzt waren. Durch die erzwungenen Wechsel fehlt es an Automatismen. "Soest ist ein direkter Konkurrent, aber auch da wird es nicht leicht für uns."

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