Eintracht-Damen scheitern - DTK jubelt über Aufstieg

Knapper kann man kaum scheitern: Mit 4:5 verloren die Damen des TC Eintracht das Aufstiegsspiel zur Westfalenliga gegen Tennispark Bielefeld. Nach gutem Start in die Doppel wendete sich das Blatt. Die Herren 40 des DTK Rot-Weiß hingegen spielen nächstes Jahr in der Regionalliga.

Dortmund.. TC Eintracht: Mit dem 3:3 nach der Einzelrunde (Siege durch Janina Kummetz, Stefanie Plümpe und Mareike Köhler) konnten die Dortmunderinnen zufrieden sein. Der Auftakt der Doppel verleitete sie schon mal zum Träumen: In allen drei Spielen setzte sich der TCE im ersten Satz durch.

Niederlage im Matchtiebreak

Als Sieger durchs Ziel kamen aber nur Stefanie Plümpe und Mareike Köhler. Die restlichen beiden Doppel verloren auf die allerunglücklichste Art und Weise - im Matchtiebreak. Janina Kummetz und Stefanie Szonn musste sich 6:10 im dritten Satz geschlagen geben, Mirja Bartels und Nelja Brkic gaben eine 7:4-Führung aus der Hand und verloren 7:10.

"Die Chancen waren da", stellte Klubtrainer Olaf Kirchner fest, "aber wir haben es nicht geschafft, den Sack zuzumachen." Nach der ersten Enttäuschung schaute er schon wieder nach vorn: "Im nächsten Jahr greifen wir wieder an."

TC Eintracht - TP Bielefeld 4:5
Kummetz - Poltrock 6:3, 6:2; Plümpe - Pache 6:1, 6:7, 10:7; Bartels - Möller 5:7, 6:3, 9:11; Köhler - Wiebusch 6:3, 6:1; Schmiletzki - Lachmann 1:6, 3:6; Brkic - Kampmann 4:6, 1:6. Kummetz/Szonn - Poltrock/Möller 6:3, 2:6, 6:10; Plümpe/Köhler - Pache/Lachmann 6:3, 6:1; Bartels/Brkic - Tobbert/Kampmann 6:1, 4:6, 7:10.

DTK Rot-Weiß: Mannschaftsführer Thomas Wortelmann hatte sein Team zu Saisonbeginn selbst so bezeichnet: als eine Fahrstuhlmannschaft. Er sollte Recht behalten. Im nächsten Jahr nehmen die Herren 40 des DTK Rot-Weiß den Aufzug nach oben, nach dem 5:4-Sieg im westfälischen Endspiel beim SC Hörstel spielen die Dortmunder nach einjähriger Abstinenz wieder in der Regionalliga.

Hörstel mit Einspruch

Zum Finalspiel hatte der DTK Rot-Weiß eigens den Italiener Marco Meneschinceri und den Spanier Juan-Luis Rascon an den oberen beiden Positionen eingesetzt. Was Finalgegner Hörstel einen Einspruch wert war, weil beide zwar auf der Meldeliste stehen, aber in den Gruppenspielen für die Dortmunder noch nicht aufgelaufen waren.

Mannschaftsführer Wortelmann hatte sich aber zuvor vom Verband schriftlich versichern lassen, dass dies möglich ist. "Ob die Regelung sinnvoll ist, ist eine andere Sache", so Wortelmann, "wir haben die Möglichkeiten genutzt, die uns zur Verfügung stehen."

Rascon erfüllt Erwartungen

Zumindest Rascon erfüllte die Erwartung. Sein klarer Zwei-Satz-Erfolg war einer von vier Einzelpunkten der Dortmunder. Ähnlich deutlich siegten Dmitry Palenov und Axel Wachholz, auf des Messers Schneide stand der Erfolg von Thomas Wortelmann. Gegen Serve-and-Volley-Spezialist Hendrik Boettcher tat er sich schwer, nach zweieinhalb Stunden stand der 6:7, 7:5, 10:6-Sieg fest. Für den entscheidenden fünften Punkt sorgte das Doppel Rascon/Paenov.

SC Hörstel - DTK Rot-Weiß 4:5
Por - Meneschincheri 6:3, 6:3; Gudelj - Rascon 4:6, 1:6; Braun - Müller-Frerich 6:1, 6:0; Boettcher - Th. Wortelmann 7:6, 5:7, 6:10; Wenzel - Palenov 0:6, 6:7, Fraaß - Wachholz 3:6, 1:6. Gudelj/Wenzel - Meneschincheri/To. Wortelmann 5:7, Aufg. Dortmund; Por/Fraaß - Th. Wortelmann/Müller-Frerich 6:4, 4:6, 10:7; Braun/Boettcher - Rascon/Palenov 1:6, 3:6.

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