EHC: Zwei Neuzugänge mit großer Perspektive

Der Kapitän in Aktion: Stephan Kreuzmann.
Der Kapitän in Aktion: Stephan Kreuzmann.
Foto: Bodo Goeke

Kurz vor Ende der Transferzeit kann Eishockey-Oberligist EHC Dortmund mit Marc Höveler und Dieter Orendorz noch zwei Neuzugänge präsentieren. Sportlich geht es heute um 20 Uhr an der Strobelallee mit dem Heimspiel gegen Ratingen weiter.

„Bisher haben wir in dieser Saison nur Spieler ausgetauscht bzw. auf Verletzungen reagiert. Nun haben wir für die wichtige Saisonphase personell zugelegt. Marc Höveler ist ein routinierter Spieler, der sowohl Verteidiger als auch Stürmer spielen kann. Außerdem ist er vor dem gegnerischen Tor sehr treffsicher. Dieter Orendorz ist ein sehr junger und talentierter Verteidiger, er ist U18- und U20-Nationalspieler und kann sich bei uns im Seniorenbereich weiter entwickeln“ führt Elche Cheftrainer Frank Gentges aus.

Der 26-jährige Marc Höveler spielte bereits in der Saison 2007/08 beim EHC, wechselte dann auch aufgrund seines Studiums nach Ratingen und ging danach zu den Essener Moskitos. Zu Beginn dieser Saison ging der gebürtige Düsseldorfer zurück zu den Ratinger Ice Aliens. Nun lockt ihn nach Abschluss seines Jura-Studiums die sportliche Herausforderung bei den Westfalen Elchen.

Der 18-jährige gebürtige Iserlohner Dieter Orendorz spielte bei seinem Heimatverein in allen Altersklassen, wurde 2008 Deutscher Jugendmeister und schaffte so mit seinem Team den Aufstieg in die DNL (Deutsche Nachwuchs Liga). Neben dem Training und bisher drei DEL-Einsätzen bei den Iserlohn Roosters ging er Anfang dieser Saison mit einer Förderlizenz nach Hamm.

Schwere Aufgabe
am Sonntag in
Bad Nauheim

Wenn alles nach Plan läuft, dann sollten für beide Neuzugänge am Wochenende die Spielberechtigungen vorliegen. Dann erwartet der EHC Dortmund zuerst am Freitag ab 20 Uhr die Ratinger Ice Aliens. Dreimal trafen sich beide Teams bereits in dieser Saison. Zuhause gewannen die Westfalen Elche mit 7:2 und 7:6, auswärts mit 6:2. Der Heimsieg kam erst nach Penaltyschießen zustande.

Wesentlich schwerer ist die Aufgabe zwei Tage später einzuschätzen. Dann geht es erneut nach Bad Nauheim und ab 19 Uhr warten dort die Roten Teufel auf die Westfalen Elche. Die Hessen sind das Team der Stunde, denn nach dem 3:2-Penaltyschießen des EHC gegen Bad Nauheim Mitte Dezember letzten Jahres siegten die Roten Teufel zehnmal in Folge. Bis auf drei Punkte (bei einem Spiel mehr) ist das Team mittlerweile an die Elche heranzukommen.

 
 

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