Dortmunder Schwimmerin Schöber muss vor DSV-Gericht

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Dortmund. Die unter Doping-Verdacht stehende Dortmunder Schwimmerin Sonja Schöber muss sich Ende April in einem Einzelrichter-Verfahren vor dem Schiedsgericht des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV) verantworten.

Das kündigte Anselm Oehlschlägel, DSV-Vizepräsident Recht und Ankläger im Fall Sonja Schöber, auf Anfrage der WAZ an.

Eine Dopingprobe der Schwimmerin im August 2009 hatte auffällige Testosteron- bzw. Epi-Testosteronwerte ergeben. Seitdem ist die ehemalige deutsche Meisterin gesperrt. Die 24-Jährige beteuert, keine verbotenen Substanzen genommen zu haben. „Ich will mithelfen, dass die Sache sauber aufgeklärt wird”, hatte sie zu Beginn des Verfahrens angekündigt. DSV-Vize-Präsident Oehlschlägel hat den Fall lange geprüft. Seine Anklageerhebung deutet darauf hin, dass er belastendes Material gefunden hat. „Ich muss Frau Schöber etwas nachweisen“, sagt er. Bei einer Verurteilung droht der Schwimmerin eine Zwei-Jahressperre.

 
 

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