Der zweite Aufstiegsweg für die Dortmunder Klubs

Schon seit Wochen beschäftigen sich die Dortmunder Amateurteams mit der Auf- und Abstiegsregelung. Derzeit liegen Westfalia Wickede (Westfalenliga), der VfL Kemminghausen (Bezirksliga) und Arminia Marten (Bezirksliga) in der Liga auf Rang zwei. Wir erklären, wie es für die Dortmunder zum Aufstieg reichen könnte.

Dortmund.. Westfalia Wickede hat nach aktuellem Stand auch als Zweiter noch die Chance, über eine Relegation in die Oberliga aufzusteigen. Sollten VfL Kemminghausen und Arminia Marten in den Bezirksligen Zweiter werden, haben auch sie die Chance über den Umweg Relegation. Der VfL ist aktuell Zweiter und hat wegen eines noch anstehenden Nachholspiels beste Karten, direkt aufzusteigen, Arminia liegt drei Zähler hinter Tabellenführer Waltrop. Für den BSV Schüren in der Landesliga hätte sich der zweite Rang gelohnt, das Ziel ist aber außer Reichweite.

Zusätzliche Aufsteiger neben den Meistern wird es sowohl in der Landes- als auch in der Bezirksliga definitiv geben. Die Westfalenliga-Zweiten spielen nach aktuellen Stand einen dritter Aufsteiger aus.

Abhängig ist die Zahl der Aufsteiger von der Anzahl der Absteiger aus der Regionalliga West in die Oberliga Westfalen. In der Regionalliga steht das West-Team Sportfreunde Siegen auf einem Abstiegsplatz. Der VfL Bochum wird seine Reserve komplett aus dem Spielbetrieb zurückziehen.

Szenario 1: Steigt nur ein Team aus der Regionalliga West in die Oberliga Westfalen ab - das ist die aktuell wohl wahrscheinlichere Variante, Wattenscheid benötigt noch einen Punkt -, steigen alle vier Landesliga-Zweiten in die Westfalenliga auf. Grund ist, dass die Westfalenliga-Zweiten in diesem Szenario einen weiteren Oberliga-Aufsteiger ausspielen und ein weiterer Platz in der Westfalenliga frei wird. Hier kommt Westfalia Wickede ins Spiel. Momentan liegt die Westfalia nur wegen des schlechteren Torverhältnisses auf dem zweiten Platz. Die vier Aufsteiger aus der Landesliga hätten zur Folge, dass es drei weitere Aufstiegsplätze für die insgesamt zwölf Zweitplatzierten der Bezirksligen gäbe.

Szenario 2: Es steigen zwei Regionalliga-Teams in die Oberliga Westfalen ab (sollte Uerdingen Wattenscheid noch überholen). Dann gäbe es keinen dritten Aufsteiger aus den beiden Westfalenligen. Somit spielen die vier Landesliga-Zweiten drei weitere Aufsteiger aus. Hier würden insgesamt drei Partien ausgetragen.
Die Sieger der ersten beiden Spiele wären in der Westfalenliga dabei, und die beiden unterlegenen Teams würden den dritten Aufsteiger ausspielen. Aus der Bezirksliga steigen dann zwei der zwölf Zweiten auf. Wie die ermittelt werden, ist noch unklar.

Die hohe Anzahl an Aufsteigern aus den Landes- und Bezirksligen kommt in diesem Jahr zustande, weil es neben der Auflösung der Bochumer Reserve, auch noch zwei freiwillige Rückzüge aus höheren Ligen gibt. Der Oberligist VfB Hüls und der Westfalenligist SuS Langscheid/Enkhausen haben angekündigt, sich aus finanziellen Gründen freiwillig in die Bezirksliga zurückzuziehen.

Wegen des abgewendeten Lizenzentzugs der SG Wattenscheid hatte sich die Regelung immer wieder geändert. Am Sonntag nach dem letzten Regionalliga-Spieltag herrscht dann endgültig Klarheit.

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