Bis zum Jahreswechsel: Auf den OSC wartet Qualität

Mit der Handball-Oberliga-Partie im "Grohe Forum" in Hemer begibt sich der OSC Dortmund am Samstag um 19 Uhr bei HTV Sundwig-Westig auf die Zielgerade bis zum Jahreswechsel. Das Gastspiel im nahen Sauerland ist für den Aufsteiger um Trainer Thorsten Stoschek der Auftakt zu einem Vier-Spiele-Paket gegen Teams mit gehobener Liga-Qualität.

Dortmund. Es folgen die Begegnungen mit dem Tabellenvierten TuS Spenge daheim, beim Zweiten TSG AH Bielefeld und gegen den Dritten VfL Gladbeck. Obwohl aktuell nur Achter, ordnet Dortmunds Coach auch Sundwig-Westig nominell der Kategorie Spitzenformationen zu: "Der HTV hat mehr drauf, als bisher gezeigt. Bewiesen hat die Mannschaft das im ersten Spiel beim 29:24 gegen Spenge."

Gegner auf Kurs

Danach allerdings ging nicht mehr viel. In den letzten beiden Spielen gegen die SG Handball Hamm 2 (30:22) und beim VfL Viktoria Mennighüffen (28:23) haben die Sauerländer den Fehlstart immerhin korrigiert, befinden sich mittlerweile halbwegs auf Kurs. In Thorsten Kötter, Alessio Sideri und Marvin Rosian stehen in Dortmund bekannte Gesichter in den Reihen des Rivalen. Den handballerisch gut ausgebildeten Gastgebern bescheinigt Stoschek große Variabilität im Abwehrverhalten. Der Angriff strahlt von allen Rückraumpositionen Durchschlagskraft aus, ist auf den Außenpositionen und am Kreis ebenfalls überdurchschnittlich besetzt.

Die Rollen sind folglich klar verteilt. Der OSC begibt sich als Außenseiter auf den Weg. Was nichts an der Tatsache ändert, dass Punkte her müssen. Mehr als die bislang fünf hätten es für den Tabellenzwölften längst sein müssen. Nach dem 27:24-Heimtriumph über den Drittliga-Absteiger TV Soest werden die Rotweißen diese schwierige Aufgabe mit gestärktem Selbstbewusstsein angehen.

Kein Punktelieferant

"Die Jungs haben nachgewiesen, dass sie es drauf haben. Wir müssen versuchen, unsere vorhandenen Möglichkeiten weiter stabil abzurufen und die Chancen konsequent nutzen", sagt Stoschek. Er bleibt zuversichtlich, nicht nur als Punktlieferant zu fungieren. Das Bemühen, für das Konto etwas außer der Reihe zu tun, wird allerdings durch den Ausfall von Linkshänder Daniel Lichte erschwert. Der rechte Rückraumspieler hat seine unumgängliche Ellbogen-Operation gut überstanden, wird aber erst wieder im neuen Jahr einsteigen können.

Dafür kehrt auf Lichtes Position Nils Polinski nach auskurierter Hand-Operation in den Kader zurück. Ob er am Samstag schon eine Option ist, steht allerdings infrage. Zudem ist Torwart Dennis Zielony leicht angeschlagen.