Baby-Pause für Svenja Spriestersbach

Baby-Pause für Svenja Spriestersbach, die damit für die BVB-Handballerinnen nicht mehr zur Verfügung steht.
Baby-Pause für Svenja Spriestersbach, die damit für die BVB-Handballerinnen nicht mehr zur Verfügung steht.
Foto: Bodo Goeke
Zweiter Ausfall innerhalb kürzester Zeit für die BVB-Handballerinnen: Nach Zuzana Porvaznikova fällt nun auch Svenja Spriestersbach aus. Wobei die Nachricht in Zeiten rückläufiger Geburtenraten absolut erfreulich ist. Svenja Spriestersbach erwartet ihr erstes Kind und geht in ihre Baby-Pause.

Freudige Nachrichten für Svenja Spriestersbach, weniger schön aber für die BVB-Handballerinnen. Die Rückraumspielerin ist in der zwölften Woche schwanger und erwartet Anfang Juli ihr erstes Kind. Pech für den BVB, der damit nach Zuzana Porvaznikova die zweite Leistungsträgerin in kürzester Zeit verliert.

„Das ist natürlich alles ganz plötzlich gekommen, im Grunde ja fast schon tragisch. Erst Zuzana, jetzt Svenja. Das sind zwei ganz wichtige Spielerinnen, die uns nicht mehr zur Verfügung stehen“, sagte BVB-Trainerin Alice Vogler, die nun die jungen Spielerinnen um so mehr in die Pflicht nehmen will - oder muss. „Ich sehe das auch als Chance für unsere Talente wie Anouk van de Wiel, Karina Schäfer, Jana Kokot oder Sally Potocki, die jetzt einen Schritt früher in die Verantwortung gehen müssen. Bislang waren sie ja ziemlich behütet“, erklärte die Borussen-Trainerin. Ob Svenja Spriestersbach in Zukunft wieder für den BVB auflaufen wird, steht noch nicht fest. „Das gehen wir jetzt ganz in Ruhe an, Svenja soll erst mal ihr Kind bekommen. Und dann kann man immer noch weitersehen, wie es läuft“, ließ sich die BVB-Trainerin vor dem letzten Spiel des Jahres am Samstag in Bensheim absolut nicht aus der Ruhe bringen.

 
 

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