Aufsteiger OSC verabschiedet sich mit Erfolgserlebnis

In einem stimmungsvollen und würdigen Rahmen hat der OSC Dortmund am Freitagabend in Hacheney vor knapp 500 feierfreudigen Zuschauern die Saison beendet. Seit dem letzten Spieltag Meister und Oberliga-Aufsteiger, verabschiedete sich der OSC mit dem angestrebten finalen Erfolgserlebnis und dem Ausbau der Erfolgsserie auf 19:1 Zähler seit Januar von seinen Fans.

Dortmund. OSC Dortmund - HSV Plettenberg/Werdohl 36:26 (18:18) - Die Zuschauer hatten den Aufstiegshelden im Vorfeld auf den Rängen einen angemessenen Empfang bereitet. Nach der offiziellen Meister-Ehrung durch Männerspielwart Andreas Tiemann vom Westfälischen Handballverband wurde es dann ein letztes Mal auf dem Parkett ernst.

Personelle Rotation

Personell hatte Dortmunds Coach Thorsten Stoschek wie erwartet rotiert. Haupttorschütze Daniel Lichte, Markus Schmitz und Trainersohn Dan kamen nicht zum Einsatz. Von Beginn an war aber auch klar, das der Gast keinesfalls gewillt war, beim Meister-Schaulaufen artig Spalier zu stehen. Es entwickelte sich eine abwechslungs- und torreiche Partie, in der die Sauerländer lange Zeit den Ton angaben. Der OSC blieb immer in Schlagdistanz und kam bis zur Pause zum 18:18 Ausgleich.

Zum zweiten Abschnitt bauten die Gastgeber etwas mehr an Konzentration auf. Die Deckung stand nun deutlich besser. Blitzschnell stand es dank eines energischen 8:0-Zwischenspurtes 26:18, ehe Plettenber/Werdohl nach 12 Minuten zum ersten Treffer kam. Der OSC behauptete den Vorsprung.

Party nach Schlusspfiff

"Nie mehr Verbandsliga" schallte es von den Rängen. Das Feld für die anschließende Party vor der Halle mit vielen Bekannten aus glorreichen Bundesliga-Zeiten, unter anderen Uli Büker, Thomas Happe, Georg Sondern, Ralf Fricke und Hans Jürgen Zick war bestellt.

OSC: Brüske, Stumpf; Bonkowski (4), Lepine (2/1), Maystrenko (3), Schmitz, Edeling (1), Schürmann (6/1), Goracy (2), Kreft (8), Bekston (3), Hoffmann (1), Polinski, Merschmann (1), Wulf (4), Polinski (1)

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