ASC hat trotz Ausfällen Polster auf die Abstiegsränge

Zwar spielt der ASC 09 Dortmund noch eine Partie am Sonntag bei Westfalia Herne. Am Tag der Bilanzen lässt sich aber auch schon einiges über die Aplerbecker festhalten. Rang elf mit 19 Punkten ist im ersten Oberligajahr ein achtbares Ergebnis.

DORTMUND.. Die Eindrücke der vergangenen Wochen bestimmen den Eindruck eher als die von vor mehreren Monaten.Im Falle des ASC wäre es aber nicht fair, die Niederlagenserie von Spielen hintereinander in den Vordergrund zu rücken.

Einige Höhepunkte geliefert

Die Aplerbecker hatten nämlich einige Höhepunkte geliefert. Da waren viele gute Heimspiele. Vier Siege feierte der ASC im Waldstadion, spielte zweimal remis und verlor zwei Begegnungen. Die von Trainer Daniel Rios eingeforderte "freche" Spielweise sorgte für attraktiven Fußball und manchen beeindruckten Gegner. Ein Highlight schaffte der ASC aber in der Ferne, als er den damaligen Tabellenführer TuS Erndtebrück besiegte.

Verbunden mit der mutigen Spielweise war aber auch die zweithöchste Anzahl an Gegentreffern. "Das liegt natürlich einerseits an den ständigen personellen Umstellungen, aber eben auch daran, dass ich die Mannschaft habe so weiterspielen lassen. Ich hinterfrage mich daher, im einen oder anderen Spiel künftig mehr auf Sicherheit zu setzen."
Ordnung wiederfinden

Fehlende Ordnung

36 Gegentreffer sind zu viel. In der Tat fehlte der ASC-Abwehr und den mitverteidigenden Spielern gerade in den abgelaufenen Partien dann die Ordnung, wenn sich die Aplerbecker durch leichtfertige Ballverluste in Schwierigkeiten brachten.

Nach der Winter-Pause dürfte die Verteidigung dann an Stabilität gewinnen, wenn alle Mann wieder an Bord sind. Jan Held, Claas Heinze, Dominik Kemler, David Steindor, Christian Werner, Alexander Deiters, Daniel Diaz, Silas Lennertz und Dino Dzaferoski arbeiten an ihren Comebacks. Kagan Atalay spielt bereits wieder. Und Patrick Dedner beendet seinen Auslandsaufenthalt.

Klassenerhalt als Ziel

Fast immer musste Rios improvisieren. Und doch behauptete sich das Team, bestehend ausschließlich aus Dortmunder Jungs, in der Oberliga - mehr als der Klassenerhalt war auch nie das Ziel. Und wenn wirklich alle dabei sind, hat der ASC die Klasse, jeden Gegner (bis auf vielleicht RW Ahlen) zu schlagen.

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