"Abend der Sieger" im Dortmunder Lensing-Carre

Dieses Nachsitzen hat Spaß gemacht. Der "Abend der Sieger" am Freitag im Lensing-Carre gehörte den erfolgreichsten Teams der 31. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Die Zuschauer erhielten einen interessanten Einblick in die Gedanken der Spieler.

Dortmund.. So sprach der beste Torwart des Turniers, SV Brackels Lars Stellfeld, davon, dass er den Unterschied von 40 oder 4500 Zuschauern auf den Rängen ausblenden müsse. Zudem musste Teamkollege Marcel Greig erfahren, dass er offenbar älter ist als seine offiziellen 32 Jahre. "Er könnte mein Vater sein", witzelte Stellfeld.

"Pokal streicheln lassen"

Der beste Torjäger Santiliano Braja (Kirchhörder SC) erklärte, wie einfach Fußball ist: "Du bekommst den Ball und versuchst, aufs Tor zu schießen." Interessant auch, was so in der Nacht nach der Stadtmeisterschaft passierte. Die Vertreter der Teams von Platz eins bis acht kamen auf die Bühne.

"Daniel Rios hat mich den Pokal streicheln lassen", erzählte Kirchhördes Trainer Adrian Alipour. Stadtmeister-Trainer Rios (ASC 09) berichtete, Partyorganisator Dimitrios Kalpakidis haben seine Jungs erst um 6 Uhr aus der Disko gelassen. Dieser sagte: "Was im Klub passiert, bleibt im Klub." Es war ein lockerer Abend.

Bomben-Veranstaltung

Zunächst hatte der Fußball-Kreisvorsitzende Jürgen Grondziewski auf die "Bomben-Veranstaltung" zurückgeblickt. "Die Ausrichter, die Helfer, die Mitarbeiter des Kreises und natürlich die Sponsoren haben dafür gesorgt, dass alles so gut lief."

Und dann gab es die ersten Preise: Zunächst durfte sich die Stiftung "Help and Hope" freuen. Die Firma Tedi hatte 1760 Euro gespendet. Es fielen 880 Tore. Die Firma verdoppelte und präsentierte einen Scheck von 3520 Euro. Den nächsten Scheck erhielt ein junger Mann, der vor 4500 Zuschauern seine Endrunden-Premiere gefeiert hatte: Der 18 Jahre alte Schiedsrichter Timo Gansloweit vom SC Husen-Kurl erhielt 250 Euro von der Bildungsakademie.

Beste Fangruppen

"E-Town und der VfL" klingt es noch vielen Eichlinghofern und Kemminghausern in den Ohren. Die besten Fangruppen verbrüderten sich und verdienten sich je 500 Euro. Es war auch der "Abend der Preise".

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