9000 Zuschauer sehen Spiele der Endrunde

Die Helmut-Körnig-Halle war an beiden Tagen der ausverkauft. Am Freitag und Samstag strömten jeweils 4500 auf die Tribünen, um die Endrunde der Hallen-Stadtmeisterschaft zu sehen. Der Anhänge vom VfL Kemminghausen und vom TuS Eichlinghofen taten sich besonders hervor.

Dortmund.. Beobachter der Hallen-Stadtmeisterschaft war auch Sascha Rammel, der einst für den TuS Eving und den neuen Stadtmeister ASC 09 aktiv war. Der 29-jährige spielt zurzeit beim Landesligisten Lüner SV. Auch Brünninghausens Trainer Alex Gocke, sowie seine Spieler Alex Enke und Nico Luft weilten nach dem Ausscheiden am Freitag als Zuschauer am Finaltag in der Halle. "Wir währen lieber am Finaltag noch dabei gewesen", so Gocke.

Duell der Konya-Brüder

Wickedes Anil Konya war am Samstag der glücklichere der beiden Konya-Brüder. Im direkten Duell gegen seinen älteren Bruder Emre vom VfL Kemminghausen behielt der jüngere glücklich die Oberhand. Zudem scheiterte Emre Konya im Neun-Meter-Schießen an Wickedes Torhüter Adrian Goly. Nils Cala (dreifacher Torschütze beim 7:1-Erfolg des ASC über den Kirchhörder SC): "Eigentlich bin ich kein Torjäger, meine Mitspieler haben es mir leicht gemacht und mir die Bälle gut aufgelegt."

Besondere Energieleistung

Ein besondere Energieleistung vollbrachte Schürens Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis. Im Viertelfinale gegen Brackel war Kalpakidis über die gesamte Spielzeit (inklusive der Verlängerung satte 30 Minuten) auf dem Feld. Er erzielte dabei sogar einen Treffer, scheiterte dann aber mit einem Neunmeter an Brackels starken Torhüter Lars Stellfeld. "Wir sind verdient ins Halbfinale eingezogen, ich war mir sicher dass ich den Neunmeter verwandele", sagte Brackels Tobias Wittchen. Wickedes Hendrik Huneke sah die einzige Rote Karte des Finaltages. Im Halbfinale wurde Huneke nach einem rüden Foul gegen Brackels Christian Strelau völlig zu Recht des Feldes verwiesen.

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