2000 Starter beim 2. Indoor Trail

Neu, toller, größer, das wird wieder ein Abenteuer noch ist kein Kubikmeter Erde in die Westfalenhalle gekarrt worden, aber Streckenplaner Stephan Repke ist schon jetzt Feuer und Flamme. Vom 22. - 24. Februar läuft die zweite Auflage des Ecco Indoor Trail.

Dortmund.. Zwar wurden viele Hindernisse und ein Großteil der Strecke aus dem letzten Jahr übernommen, durch den Miteinbezug der Halle 3 jedoch wurde die Rundenlänge auf ungefähr 1,3 Kilometer erhöht. Außerdem wurden die Hindernisse ergänzt und verfeinert. Als neue Herausforderung wartet zum Beispiel ein über drei Meter hoher Berg auf die Teilnehmer, der über grobe Felsblocken erklommen werden muss - der Mount Jeverest. Dazu eine Hängebrücke, die bekannten Passagen über Schnee, Mulch, Sand oder Baumstämme.

Meldelisten gut gefüllt
Das kommt auch bei den Läufern an, sagt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund: "Unser Optimismus wurde bestätigt. Wir erwarten rund 2000 Läufer, im letzten Jahr waren es ungefähr 1300." Dazu kommen, für den Kids-Run am Samstagvormittag, knapp 1000 Kinder.

Der allgemeine Ablauf wurde grundsätzlich aus dem letzten Jahrübernommen. Die Aufteilung in Sprint (1,3 Kilometer), 6-Kilometer-Lauf und 12-Kilometer-Lauf bleibt gleich. Auch der Modus mit der Aufteilung in Qualifikation und Finale unter den zehn schnellsten Läufern besteht weiter. Dabei sind die Meldelisten schon so gut wie voll: Wer über zwölf Kilometer laufen möchte, kann es nur noch über die Warteliste versuchen, über die anderen Distanzen gibt es Restplätze.
Sierau eröffnet
"Aber", ergänzt Repke, "wer will, kann einfach reinmarschieren. Man muss nicht angemeldet sein, sondern kann die Strecke oder das Material auch einfach so testen, zwischen den Rennen".

Die offizielle Eröffnung steigt schon am Freitagnachmittag, dann wird auch Oberbürgermeister Ullrich Sierau die Trail-Schuhe schnüren. "Letztes Jahr war der Indoor-Trail noch eine Weltneuheit. Jetzt ist es schon eine Neuheit mit Tradition", lobt das Stadtoberhaupt. Natürlich sei die sportliche Herausforderung elementarer Bestandteil der Veranstaltung, trotzdem, findet Repke: "Über allem soll ein Riesenspaß stehen."

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