20:28 in Sundwig: OSC leistet sich zu viele Fehler

Am Ende gab es für OSC-Trainer Thorsten Stoschek an der verdienten 28:20 (14:9)-Niederlage bei den favorisierten Sauerländern nichts zu deuteln. So hoch hätte sie allerdings nicht ausfallen müssen. Denn bis sieben Minuten vor dem Pausenpfiff war sie in dieser Form überhaupt nicht abzusehen.

Dortmund.. Der Aufsteiger aus Dortmund hatte einen perfekten Start erwischt und lange Zeit alles im Griff. Der Defensivverband vor dem starken Lucas Brüske im Kasten lieferte erstklassige Arbeit ab. Der Angriff operierte zielgerichtet. Schnell führte der OSC 5:1. Sundwig musste früh zur grünen Karte greifen, stellte nach einer Viertelstunde die Abwehr von 6:0 auf 5+1 um und arbeitete sich langsam heran.

7:0-Lauf der Gastgeber

Bis zum 9:7 durch einen Siebenmeter von Jürgen Lepine in der 23. Minute behielt die Stoschek-Sieben aber die Oberhand. Danach indes erfuhr die Partie bis zum Halbzeitpfiff eine Wende. Unnötige Fehler schlichen sich ins Spiel der Rotweißen ein, dazu gab es einige zweifelhafte Entscheidungen der Unparteiischen. Die Gastgeber nutzten dies konsequent zu einem 7:0-Lauf und zogen zum 14:9-Pausenstand davon.

Alle Kabinenvorsätze fruchteten nicht. Sundwig packte nach dem Wiederanpfiff nochmals drei Treffer drauf. Spätestens jetzt war die Partie entschieden. "Man kann sich in dieser Liga keine Schwächephasen erlauben. Das ist uns wieder passiert. Außerdem genügt eine 36-prozentige Angriffsquote nicht den Ansprüchen", resümierte OSC-Coach Stoschek.

OSC: Brüske, Zielony; Bonkowski (1), Kreft (3), Lepine (2/1), Hoffmann (1), Schürmann, Maystrenko (2), Edeling, Bekston (4), Goracy, Polinski, Wulf (4), Schmitz (2)

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