Voller Einsatz für Klassenerhalt

Erleichtert: Die Damen des SCD mussten etwas länger um den Klassenerhalt bangen.
Erleichtert: Die Damen des SCD mussten etwas länger um den Klassenerhalt bangen.
Dinslaken. Beide Teams des SC Dinslaken schwimmen auch im nächsten Jahr wieder in der Bezirksliga. Damem mussten aber zittern.

Viele Absagen aus persönlichen Gründen und dazu noch die Grippewelle – die Vorzeichen für die Teams des Schwimmclub Dinslaken hätten vor den Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in der Bezirksliga Ruhrgebiet wahrlich besser sein können. Trainer Nils Voss forderte daher bereits vor Beginn der Wettkämpfe von den Aktiven vollen Einsatz, um den Abstieg in die Bezirksklasse zu verhindern. Am Ende erreichten sowohl die Herren, als auch die Damen des Vereins ihr Ziel.

Zuerst mussten in Duisburg die Männer ins Wasser. In der Besetzung Roman Boland (200 Meter Rücken), Nils Denkmann (200 und 400 Meter Freistil), Frank Irmer (50 Meter Freistil), Julien Irmer (50 und 100 Meter Freistil), Loki-Fin Kamphausen (200 Meter Schmetterling), Nils Kersten (1500 Meter Freistil, 200 Meter Brust, 200 Meter Schmetterling), 400 Meter Lagen), Danny Langhoff (200 Meter Freistil, 200 und 400 Meter Lagen), Marcel Maslon (100 Meter Brust, 200 Meter Lagen, 100 Meter Rücken, 100 Meter Schmetterling), Tim Musiolik (200 Meter Rücken, 1500 und 400 Meter Freistil), Patrick Rittmann (100 Meter Freistil, 100 Meter Brust, 100 Meter Rücken) und Lars Rosendahl (200 Meter Brust) belegte das SCD-Team mit 8792 Punkten am Ende den sicheren siebten Platz.

Neue Bestzeit für Finnja Blohm

Die SCD-Frauen mussten sich einen Tag später deutlich mehr strecken, um den Klassenerhalt zu schaffen. Zunächst sah es für die Dinslakenerinnen gut aus, die Frauen standen lange auf einem sehr ordentlichen siebten Platz. Mit fortschreitendem Wettkampf ging dem jungen SCD-Team aber ein wenig die Luft aus. Am Ende erschwammen sich Julia Arens (100 und 200 Meter Freistil, 100 Meter Rücken, 100 Meter Schmetterling), Finnja Blohm (50 Meter Freistil), Judith Boland (200 Meter Brust), Ylva Kersten (100 Meter und 200 Meter Brust, 200 Meter Lagen, 200 Meter Rücken), Sofie Kühn (100 Meter Brust, 400 und 800 Meter Freistil), Judith Lantermann (100 und 200 Meter Rücken, 200 Meter Lagen, 400 Meter Freistil), Birthe Nieroba (50 und 100 Meter Freistil), Lea Torkler (100 und 200 Meter Schmetterling, 200 Meter Freistil, 400 Meter Lagen) und Lisa Torkler (200 Meter Schmetterling, 400 Meter Lagen, 800 Meter Freistil) aber mit 9055 Punkten den zehnten Platz, der ebenfalls zum Verbleib in der Bezirksliga berechtigt.

„Bei den Frauen mussten wir auf drei Stammschwimmerinnen verzichten, da war es von Beginn an klar, dass es schwer wird“, kommentierte Chefcoach Nils Voss das Ergebnis. „Aber dank teilweiser enormer Leistungssteigerungen hatten wir am Ende sogar 20 Punkte mehr als kalkuliert“, freute sich der Trainer.

Gemeint war hier vor allem auch Finnja Blohm, die ihre Zeit über 50 Meter Freistil um satte zwei Sekunden auf 31,90 Sekunden verbessern konnte.

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