Voerde lässt nichts anbrennen

Zumindest die Minimalchance auf die Meisterschaft wollten die A-Liga-Fußballer des TV Voerde wahren. Beim abstiegsgefährdeten TV Jahn Hiesfeld II ließ die Mannschaft von Torsten Klump in diesem Bestreben nichts anbrennen. Voerde gewann völlig verdient mit 4:0 (3:0). Dennis Domnik (7.), Pascal Siep (17.), Andreas Brauner (40.) und André Kühnen (56.) trafen für die überlegenen Gäste. „Wir haben das Spiel wirklich sehr gut im Griff gehabt“, freute sich Klump. Ein Wermutstropfen war die Knieverletzung von Kris Neukäter, der nach einem Zusammenstoß vom Feld musste.

Rot für Nehan

Klumps Gegenüber Peter Haas, dessen Team in der Anfangsphase ein Elfmeter verwehrt wurde, hakte die Niederlage schnell ab: „Der Gegner war einfach besser. Das muss man auch mal anerkennen. Wir haben verdient verloren, müssen unsere Punkte gegen andere Gegner holen.“

Bitter für Hiesfeld war allerdings die unnötige rote Karte, die sich Aytac Nehan nach einem groben Foulspiel in der Schlussphase einhandelte.

VfB Lohberg -
SG Wacker Walsum 3:0 (1:0)

Der Spitzenreiter überzeugte diesmal nicht wirklich, war am Ende aber trotzdem der klare Sieger. „Es war kein gutes Spiel von uns und deshalb auch ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende zählen nur die drei Punkte. Jetzt sind es nur noch sechs Partien“, zählt VfB-Coach Thomas Grefen schon. Kadir Günes (41.), Danny Knezevic (54.) und Said Jungverdorben trafen für die „Knappen“, die in der Schlussphase fitter waren als Walsum und noch einige Chancen ausließen.

RWS Lohberg -
Viktoria Wehofen
5:2 (2:0)

Diesmal blieb alles ganz ruhig am Fischerbusch. Die Rot-Weißen hatten keine Mühe, siegten durch die Treffer von Selcuk Calik (11.) Murat Dinc (19./50.), Yasin Cankul (58.) und Eren Karaoglu (70.) hoch verdient. „Der Sieg hätte auch noch höher ausfallen können, aber wir haben uns phasenweise dem Gegner angepasst“, resümierte RWS-Trainer Mahmut Tas ganz entspannt.


SC Wacker Dinslaken -
TSV Bruckhausen 0:2 (0:0)

Bei den Wackeranern lief diesmal nicht viel zusammen. „Wir sind nie wirklich ins Spiel gekommen“, gab der neue Trainer Dominic Herzog anschließend zu. Der TSV traf in der 55. und 70. Minute. Die Dinslakener hatten zwar im gesamten Spielverlauf auch einige Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. Positiv für die Feldmärker: Die Konkurrenz im Abstiegskampf punktete ebenfalls nicht.

Hamborn 90 -
SuS 09 Dinslaken 1:1 (0:0)

Der SuS hätte in einer überlegen geführten ersten Hälfte schon alles klar machen müssen. Die Mannschaft von Ingo Hermann spielte sehr ordentlich und erarbeitete sich viele Gelegenheiten, doch die Führung erzielte erst Sebastian Pfeiffer (50.) nach der Pause. Hamborn, jetzt besser im Spiel, glich aber schnell aus (55.). Dabei blieb es.

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