Umstrittenes Gegentor in der Nachspielzeit

Mülheims
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Foto: Herbert Hšltgen
Dinslaken. Oberlohberg unterlag in Mülheim 1:2. Schiedsrichter rückte in den Mittelpunkt. Enis Capri glich in der 87. Spielminute aus.

In den Mittelpunkt des Geschehens rückte am Sonntagnachmittag der Schiedsrichter. Aus stark abseitsverdächtiger Position kassierte der Fußball-Bezirksligist SGP Oberlohberg in der Nachspielzeit das 1:2 (0:1) beim Mülheimer FC Vatangücü. Hauptverantwortlich wollte Co-Trainer Marco Dyba den Unparteiischen für die Niederlage nicht machen: „Die erste Halbzeit war grottenschlecht.“

Den Start verschliefen die Gäste aus Oberlohberg komplett. Schon in der 16. Minute musste der herausragende Torhüter Tim Schmidt, der für den am Knie verletzten Alexander Rohde debütierte, den Gegentreffer des überragenden Kapitäns Abdessamad Laktab hinnehmen. „Wir haben viel zu viele Fehlpässe gemacht, das alte Thema“, fühlte sich Dyba an das erste Auswärtsspiel erinnert. Erst kurz vor der Halbzeit fand Oberlohberg zurück ins Spiel und steigerte sich im zweiten Durchgang, während Referee Ayhan Ünal schwächer wurde. Nach Wiederanpfiff hätte der Unparteiische einen Foulelfmeter geben können, als Sascha Neuland im Strafraum gefoult wurde. In der 87. Spielminute glich Enis Capri, eingeleitet durch Viktor Klejonkin, verdient aus. Zwei Minuten nach Ablauf der regulären Spielzeit netzte der eingewechselte Mülheimer Blerim Hysenlekaj und ließ die SGP mit leeren Händen dastehen. „Die Niederlage war total unnötig“, ärgerte sich Marco Dyba, „mindestens ein Punkt wäre verdient gewesen.“

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