SuS 09 holt Zittersieg gegen Wacker

Der SuS 09 setzte sich im Derby gegen den SC Wacker durch.
Der SuS 09 setzte sich im Derby gegen den SC Wacker durch.
Foto: Heiko Kempken
Der SuS 09 Dinslaken gewann das Derby in der Fußball-Kreisliga A gegen den SC Wacker Dinslaken mit 1:0.

Dinslaken.  Zufrieden waren sie alle nicht, als Schiedsrichter Vladimir Sukurma das Derby in der Fußball-Kreisliga A zwischen dem SuS 09 Dinslaken und dem SC Wacker Dinslaken abpfiff. „Wir machen hier bald eine Trainer-Selbsthilfegruppe auf. Ich habe mir schon den Mund fusselig geredet, aber unsere Chancen verwerten wir trotzdem nicht“, sagte SuS-Coach Thorsten Schramm bedient. Zwar gewann seine Mannschaft verdient mit 1:0 (1:0), hätte aber dennoch viele hochkarätige Chancen nicht liegen lassen dürfen.

„Das ist wieder eine vertane Chance, drei Leute haben spontan entschieden, beim Spiel nicht zu erscheinen, und in den ersten Minuten verletzt sich auch noch Tim Bechlinger. Wenn du einmal unten drin stehst, kommt auch noch viel Pech dazu“, meinte Wacker Trainer Muzaffer Erdeger.

Der SuS 09 war von Beginn an auf eigenem Rasen das spielbestimmende Team und drängte auf ein schnelles Tor. Doch nach wackeliger Anfangsphase schaffte es Wacker auch, ein wenig stabiler in der Abwehr zu stehen. Dennoch blieb das Hauptproblem die Verspieltheit der Gastgeber. Gelegentlich erlaubte sich Thorsten Schramm einen „Einfache Bälle!“-Ausruf, der von den Akteuren auf dem Rasen aber selten beherzigt wurde. Ein wenig ruhiger wurde es, als Jason Grollmuss aus rund zwanzig Metern einen Freistoß verwandelte (26.) und der SuS seine Feldüberlegenheit auch auf das Ergebnis adaptieren konnte. Wacker zeigte sich vor und nach dem Gegentreffer kämpferisch, hatte aber spielerisch keine wirkliche Antwort auf den SuS.

Kurz nach der Pause zeigte Wacker-Schlussmann Donald Islami seine Reflexe und vereitelte ein Kopfballtor von Sebastian Knuth (52.). Auch Wacker kam einmal gefährlich nah an das Tor, aber Daniel Juric gelang kein gefährlicher Schuss (72.). Auch einen scheinbar sicheren Treffer von Igor Pantic wusste der starke Islami zu vereiteln, nachdem Pantic die Wacker-Abwehr hinter sich gelassen hatte (90.).

„Am Ende spielen wir natürlich auch Fußball, um zu gewinnen, und das hat heute geklappt. Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, ist für mich aber nicht zufriedenstellend“, resümierte SuS-Übungsleiter Schramm. „Die Jungs, die heute auf dem Platz standen, haben gekämpft, mehr kann ich von ihnen nicht verlangen. Der SuS 09 war heute klar das bessere Team. Mit ein wenig Glück wäre aber ein Unentschieden drin gewesen. Wir müssen jetzt weiter machen und daran glauben, im nächsten Spiel was mitnehmen zu können“, sagte Wacker-Coach Muzaffer Erdeger.

 
 

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