STV-Volleyballerinnen beenden Durststrecke

In der Verbandsliga der Volleyball-Herren bezwang der TV Voerde den SV Bedburg-Hau mit 3:1 (25:20; 25:21; 13:25; 25:16). Die intensive Nachbesprechung nach dem enttäuschenden letzten Spiel vor zwei Wochen zeigte Wirkung, indem das Team von Trainer Torsten Mittendorff eine starke Mannschaftsleistung an den Tag legte. Der erste Satz ging an die Voerder, weil es ihnen immer wieder gelang, mit druckvollen Angriffen Punkte zu sammeln, und sie auch in der Feldabwehr beweglich waren. Zwei Bedburger Aufgabenserien mit vier und acht Punkten in Folge brachten die Gastgeber im dritten Durchgang aus dem Tritt. Durch eine schnelle 4:0-Führung im vierten Satz bekam Voerde wieder Sicherheit ins Spiel und gewann den Satz deutlich. Durch diesen Sieg sind die Voerder auf den drittletzten Tabellenplatz aufgerückt.

TVV: Ernst, Prall, Overländer, Schwertfeger, Stolte, Menzel, Neweling, Lehmann, Schemm, Zollenkopf, van Kamp.

Der STV Hünxe konnte seine Leistung nach zwei hintereinander verlorenen Spielen wieder abrufen. Das Spiel gegen den TuS Lintfort ging mit 3:0 (25:9;25:13;25:22) an die Gastgeberinnen. Im ersten Satz traten die Hünxerinnen sehr souverän auf, indem sie den Gegner mit starken Angaben und wenig eigenen Fehlern unter Druck setzten. Der zweite Satz verlief ähnlich, sodass dieser wieder deutlich an die Gastgeber ging. Im letzten Satz machten die Hünxerinnen den Gegner durch eigene Fehler unnötig stark. Trotzdem holten sie den Satz souverän nach Hause und hoffen, dass sie nun aus dem Tief der letzten Wochen heraus sind.

STV: Kleine, Lang, Weyck, Walbrodt, Medved, R. Lünenstraß, S. Lünenstraß, Olstowski, Beck, Gruhn, Hüttermann.

Beim Duell zwischen dem MTV Union Hamborn und dem MTV Rheinwacht Dinslaken behielten die Hambornerinnen mit 3:0 (25:8, 25:14, 25:23) die Oberhand.

Und erneut stand MTV-Trainer Matthias Wichmann vor einer fast unlösbaren Aufgabe, da ihm mit Johanna Gervers, Julia Kalwak, Jana Melten, Lucy Stender und Susanna Stöckhert nur fünf Spielerinnen zur Verfügung standen. Mit der Zusage von Barbara Soboll (reaktiviert) und Maike Bonnmann aus der Bezirksklasse-Mannschaft war der MTV zumindest zu siebt.

Hamborn schlug gut auf und die Dinslakenerinnen hatten Mühe, den ersten Pass zu bringen. Die Konsequenz war ein schneller 8:25-Satzverlust, den der MTV durch wenige Block- und Angriffspunkte nicht verhindern konnte.

Ein ähnliches Bild zeigte sich im zweiten Satz, als Rheinwacht im Angriffsspiel zu oft patzte und damit die Chance auf mehr vergab. Im dritten Satz lief es für die Gäste deutlich besser. Nach einer 5:2-Führung lagen sie erst bei 17:20 erstmals weiter zurück. Nach einer Auszeit bei 23:23 gab der MTV durch zwei Eigenfehler den Satz dennoch ab.

Anna Gramstedt, die noch eine Handverletzung auskurierte, ihre Mannschaft aber als Co-Trainerin unterstützte, brachte das Geschehen auf den Punkt: „Die ersten beiden Sätze waren schlecht, wir haben zu wenige eigene Punkte erzielt und auch die Angriffe steuerten zu selten direkte Punkte bei. Den Satzgewinn im dritten Satz hätte sich die Mannschaft verdient gehabt.“

„Ein großes Dankeschön an Barbara Soboll und Maike Bonnmann. Die beiden haben sich heute in den Dienst der Mannschaft gestellt und uns sehr geholfen“, so MTV-Kapitänin Julia Kalwak abschließend.

MTV: Bonnmann, Gervers, Kalwak, Melten, Soboll, Stender, Stöckhert.

Der TV Voerde unterlag der SG FdG Herne II mit 1:3 (23:25; 25:20; 12:25; 21:25)

Der Start geriet eigentlich ganz gut. Doch an diesem Spieltag fehlte den Voerderinnen die nötige Konstanz in der Annahme und in der Abwehr. So fiel es den Gästen leicht, die Punkte zu ergattern.

TVV: Feierabend, Claudia Kampen, Jakobs, Schmuck, Hesselmann, Große-Wilde, Krüssmann, Jutta Kampen.

 
 

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