STV Hünxe erlebte eine böse Überraschung

Gerard Dombrowski
Foto: Markus Joosten
Gegen den ART Düsseldorf verloren die Verbandsliga-Volleyballerinnen des STV Hünxe unerwartet mit 1:3 (25:9, 23:25, 18:25, 20:25).

Dinslaken/Hünxe.  Das ging gründlich daneben: Gegen den vorher punktlosen Tabellenletzten ART Düsseldorf verloren die Verbandsliga-Volleyballerinnen des STV Hünxe unerwartet nach einem starken ersten Satz mit 1:3 (25:9, 23:25, 18:25, 20:25).

Nachdem der erste Satz in der heimischen Halle schnell in der Tasche war, ließen die Hünxerinnen nach, während die Gegner an Mut gewannen und Kampfgeist zeigten. Der STV versuchte die Stimmung erneut zu pushen, doch es fehlte immer wieder der letzte Biss, den Spielzug für sich zu entscheiden. Nachdem Zuspielerin Christin Weyck aufgrund einer Verletzung ausfiel, musste improvisiert werden. Einige Verletzungen schwächten die Mannschaft zwar, doch der Grund für das verlorene Spiel war dies nicht. Die Mannschaft war nicht in der Lage, ihr Können abzurufen.

STV: Kleine, Dyballa, Medved, Beck, Hüttermann, Olstowski, S. Lünenstraß, R. Lünenstraß, Lang, Weyck, Walbrodt.

Auf den ersten Saisonsieg muss der MTV Rheinwacht Dinslaken weiter warten, gegen den TV Sevelen schenkte das Team eine 2:1-Führung noch aus der Hand und unterlag mit 2:3 (20:25, 25:14, 25:19, 21:25, 5:15). Im ersten Satz brauchte die Mannschaft einige Anläufe, um ins Spiel zu finden, so dass Trainer Matthias Wichmann beim Zwischenstand von 10:15 unterbrach. Sein Team konterte dank einer Aufschlagsserie von Anna Gramstedt, dennoch ging Durchgang eins an Sevelen. Keine Auszeit war im zweiten Satz notwendig. Der MTV punktete effektiv im Angriff, Susanna Stöckhert setzte Akzente mit ihren Aufschlägen und Anna Gramstedt behielt auch zum Satzende im Aufschlag die Nerven. An die gute Leistung des zweiten Satzes knüpfte der MTV auch im dritten Satz an. Jana Melten schlug zum Auftakt des vierten Satzes gut auf und egalisierte einen 5:8-Rückstand. Beim Stand von 17:18 kassierte der MTV aber eine unnötige Serie und verpasste es, Sevelen weiter unter Druck zu setzen. Der Gast gewann bei der Tie-Break-Auslosung das Aufschlagsrecht – und das kam Rheinwacht teuer zu stehen. Mit 0:8 wurden die Seiten gewechselt, ein Vorentscheid zum Satz- und Spielverlust. So rangiert Dinslaken nun auf dem letzten Tabellenplatz und bleibt sieglos.