SGPO traf das Tor trotz schlechter Sicht

Im Tabellenkeller der Bezirksliga ist es duster. Die Lichtverhältnisse auf dem Kunstrasenplatz des Tabellenletzten Borussia Veen waren sinnbildlich schlecht, das Tor sahen die Fußballer der SGP Oberlohberg trotzdem: Mit 6:1 (4:1) schoss das Team von Andreas Matyjaszek das Schlusslicht ab. „Der Sieg war nie gefährdet“, erklärte Co-Trainer Marco Dyba.

Ein Sieg war Pflicht für die SGP und löste deswegen keine Jubelstürme aus. Doch ein Mann feierte ein besonderes Erfolgserlebnis: Oliver Simic erlebte zuletzt im Sturm laue Zeiten, gegen Veen platzte der Knoten, Simic traf zum 4:0 nach einer Vorlage von Georg Hanna (23.) und zum 6:1 (80.). „Ich hoffe, dass ihm das Auftrieb für Sonntag gibt“, sagte Dyba mit Blick auf das Spiel bei Preußen Vluyn.

Den Anfang machten für Oberlohberg dankenswerterweise die Gastgeber. Frank Ackermann bugsierte den Ball ins eigene Tor (7.). Doch nach nur drei Minuten traf Said Jungverdorben und erhöhte auf 2:0 für die SGP. Enis Capri (22.) und Simic (23.) netzten, ehe Ackermann seinen Fehler nach einer Ecke wieder gut machte (27.). Dyba war zufrieden mit der ersten Hälfte. „Da haben wir sehr ordentlich gespielt.“ Nach dem Seitenwechsel verwalteten die Oberlohberger den sicheren Sieg, schraubten das Endergebnis aber noch in der 78. Minute durch Sascha Neuland und zwei Minuten später durch Simic in die Höhe.

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