SGP zeigte eine Reaktion

Wichtig im Oberlohberger Mittelfeld:
Wichtig im Oberlohberger Mittelfeld:
Foto: Heiko Kempken / WAZ FotoPool
Dinslaken. Die Wiedergutmachung für die peinliche Niederlage in Hamborn glückte der SGP Oberlohberg gegen TuRa nicht, doch der Einsatz stimmte. Sascha Neuland und Georg Hanna trafen vor der Pause.

Nach dem peinlichen 1:5 gegen die Hamborner Reserve musste sich SGP-Coach Andreas Matjyaszek ernsthafte Sorgen machen, ob seine Bezirksliga-Kicker die angepeilte 50-Punkte-Marke noch erreichen würden. Auch das 2:3 (2:3) gegen TuRa 88 Duisburg brachte die SGP Oberlohberg in dieser Hinsicht kein Stück weiter. Immerhin versöhnte Co-Trainer Thorsten Kleine-Boes die kämpferische Leistung – und der setzt jetzt ganz optimistisch auf drei Siege aus den letzten drei Spielen.

Nach vier Niederlagen in Folge findet sich die SGP Oberlohberg jetzt auf dem achten Rang wieder. Da, wo die Oberlohberger ehemals residierten, da ist jetzt TuRa. „Einen Unterschied habe ich heute aber nicht gemerkt“, verglich Kleine-Boes sein Team mit dem Tabellendritten.

Binnen 15 Minuten sahen die rund 100 Zuschauer alle Tore und auch davor bot das gute Bezirksliga-Spiel unterhaltsames. In Minute 13 musste Keeper Frank Langela erstmals gegen Phillipp Wypler parieren. Nur vier Minuten später hätte die SGP schon in Führung gehen müssen, doch der im Sturm auf sich allein gestellte Georg Hanna – Oliver Simic musste arbeitsbedingt absagen — nutzte die Vorlage von Sascha Neuland nicht und hatte auch in der 23. Minute kein Glück, als der gut aufgelegte Younes Fagrach nach einem Konter den Stürmer freispielte. Effizienter stellte es Sakis Papachristos’ Elf an. Erst köpfte Andre Fuhrmann unhaltbar ein (32.), dann kam Wypler frei zum Schuss (37.). Beide Male agierte die SGP-Abwehr inkonsequent. Der Frust hielt allerdings nicht lange an, denn kurz darauf verwertete Sascha Neuland einen eigentlich ungefährlichen Pass zum 1:2 (39.). Der dritte individuelle Fehler folgte fast im Gegenzug, ein Einwurf diente Angelos Dimas als Vorlage zum 3:1 (40.). Noch vor der Pause schöpfte Oberlohberg wieder Hoffnung, nach einem tollen Neuland-Solo stand Hanna diesmal genau richtig.

Beim 2:3 blieb es, auch wenn die Gäste wiederholt zu Chancen kamen, die Frank Langela allesamt vereitelte, und der eingewechselte Besnik Peci den Ausgleich hätte machen müssen, aber frei vorm Tor um einige Zentimeter daneben schoss (77.). „Wir haben eine Reaktion gezeigt“, war Kleine-Boes mit seinem Team zufrieden. „Wir haben bis zur letzten Minute gekämpft. Hätten wir in den letzten Wochen so gespielt, würden wir jetzt nicht mit 45 Punkten da stehen.“ Drei Spiele bleiben noch, um daran etwas zu ändern.

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