Rot-Weiß-Nachwuchs nutzte den Heimvorteil

Yannick Nolte wurde hinter Robin Börger Zweiter in der U 16.
Yannick Nolte wurde hinter Robin Börger Zweiter in der U 16.
Foto: Foto: Heiko Kempken / WAZ FotoPo
Dinslaken. Vier Ausrichter-Siege beim Sparkassen-Jugend-Cup. Perfekter Ablauf des dreitägigen Turniers an dwer Gneisenaustraße.

Die Sonne war zwar nicht durchgehend zu sehen über der Anlage an der Gneisenaustraße, doch Gabi Nolte hatte trotzdem allen Grund zum Strahlen. „Alles wunderbar gelaufen“, freute sich die Organisatorin des Dinslakener Sparkassen-Jugend-Cups beim TC Rot-Weiß Dinslaken schon vor den Finalspielen ihres Tennis-Turniers. Am frühen Abend war die Freude dann noch größer. In vier von insgesamt acht Konkurrenzen setzte sich der Nachwuchs des ausrichtenden Vereins durch.

In einem rein rot-weißen Finale gewann Lynn Nordmeyer in der zusammengelegten Konkurrenz der U 16/U 18 gegen ihre Vereinskameradin Katharina Geers mit 7:5, 6:4. Lysann Nordmeyer siegte in der U 12 gegen Neele Löttert aus Bocholt mit 6:2, 6:2, und auch in den männlichen Klassen landeten zwei Spieler des Gastgebers ganz vorne: Robin Börger schlug im Endspiel der U 16 gegen seinen Vereinskameraden Yannick Nolte mit 6:3, 6:2. Nils Watenphul holte sich den Titel bei der U 14 durch einen 6:2, 6:3-Sieg über Konrad Kempf vom DSC Preußen. Finn Bischof vom Nachbarn DTG Blau-Weiß holte einen weiteren Dinslakener Sieg in der U 12.

Das gute Abschneiden der Rot-Weißen kam nicht von ungefähr, schließlich stellte der Ausrichter mit 36 Kindern auch fast die Hälfte aller Teilnehmer. Zur großen Freude von Jugendwartin Nolte, die das Turnier, das ausdrücklich kein Ranglistenveranstaltung sein soll, bei der es verbissen um Punkte geht, unter anderem ins Leben rief, um dem vereinseigenen Nachwuchs, der wenig bis gar keine Turniererfahrung hat, eine Alternative zu bieten. „Auf der eigenen Anlage tut man sich da sicher auch etwas leichter“, glaubt die Jugendwartin.

Tombola zum Abschluss

Dass ihr Konzept nicht nur bei Rot-Weiß ankommt, zeigten die vielen weiteren Meldungen aus dem gesamten Tennis-Bezirk und sogar darüber hinaus. Das Meldeergebnis aus dem letzten Jahr wurde dann auch knapp übertroffen. Und viel mehr soll es auch gar nicht werden, denn über drei Tage waren Gabi und Sascha Nolte sowie Unterstützerin Susanna Weber gut aus-, aber nicht überlastet. Die Matches gingen alle fair über die Bühne, nur wenige Male war die kurze Präsenz der Turnierleitung am Platz erforderlich. Und auch das Wetter hätte kaum besser mitspielen können. Fast alle Spiele konnten auf der Außenanlage ausgetragen werden. Nur zwei der zahlreichen Partien mussten am ersten Abend wegen der einbrechenden Dunkelheit in der Halle beendet werden.

Zum Abschluss hatten dann auch alle vorzeitig ausgeschiedenen Teilnehmer noch die Chance auf einen Gewinn. Die Spieler hatten mit der Anmeldung einen nummerierten Filzball für die Tombola erhalten. Als Hauptpreis winkte ein 100-Euro-Gutschein für einen Tennis-Versandhandel.

 
 

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