Rot-Weiß muss wieder runter

Franziska Föcking war gegen Greta Joksyte
Franziska Föcking war gegen Greta Joksyte
Foto: Heiko Kempken/WAZ FotoPool
Dinslaken. 3:6 in Hilden besiegelt den Abstieg der Dinslakener Damen aus der Niederrheinliga. Team soll aber zusammen bleiben.

Die Chance war da: Mit einem Sieg im „Abstiegsendspiel“ beim TC Stadtwald Hilden hätten die Tennis-Damen des TC Rot-Weiß den Klassenerhalt in der Niederrheinliga doch noch perfekt machen können. Doch daraus wurde nichts. Die Dinslakenerinnen verloren die Partie, die wegen Regens nach zwanzigminütigem Start unter freiem Himmel in eine Erkrather Halle verlegt wurde, mit 3:6 und steigen nach einem Jahr wieder in die 1. Verbandsliga ab. „Wir bleiben aber so zusammen und wollen wieder hoch“, soll laut Mannschaftsführerin Ninja Pfützenreuter der Fahrstuhl 2015 schon wieder nach oben gehen.

Dinslakens Niederländerin Joany Pontjodikromo musste sich im Spitzeneinzel der aktuellen Vize-Niederrheinmeisterin Lina Hohnhold nach ordentlicher Leistung mit 3:6, 5:7 geschlagen geben. Auch Pfützenreuter, die gegen Ende ihres Matches gegen Inga Hildesheim (3:6, 1:6) unglücklich umknickte und eine Bänderverletzung im Sprunggelenk davontrug, Franziska Föcking gegen Greta Joksyte (3:6, 0:6) und Anja Lingen gegen Daevenia Achong (3:6, 1:6) unterlagen in zwei Sätzen.

Die Erfolge von Gina Betzholz gegen die Belgierin Anne-Laurence Belinne (6:3, 7:6) und Josien Boverhof gegen Manuela Emmrich (6:1, 7:5) sorgten noch für ein kleines Fünkchen Hoffnung, aber während Pontjodikromo/Boverhof das erste Doppel gegen Beline/Joksyte mit 6:2, 6:2 siegreich gestalten konnten, verloren die anderen beiden Paarungen. Betzholz/Föcking hatten beim 7:5, 6:7, 2:10 gegen Hohnhold/Achong noch durchaus eine Chance, aber die angeschlagene Pfützenreuter und Lingen verloren glatt mit 3:6, 3:6 gegen Hildesheim/Emmrich, und die Hildener Gastgeberinnen durften den Klassenerhalt bejubeln.

Als Saisonfazit der Rot-Weißen bleibt die Erkenntnis, dass der Abstieg auch ohne großartige Verstärkungen durchaus zu verhindern gewesen wäre. Andererseits hatten die Dinslakenerinnen auch das Pech, dass die Gegner gegen sie immer mit einer sehr starken Besetzung antraten.

 
 

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