Rot-Weiß darf weiter hoffen

Josien Boverhof
Josien Boverhof
Foto: WAZ FotoPool
Dinslaken. Dinslakens Tennis-Damen holten in Gladbach den ersten Sieg in der Niederrheinliga. Pfützenreuter und Lingen machten den entscheidenden Punkt im dritten Doppel.

Es hätte noch einmal richtig eng werden können, doch in einem sehr emotional geführten Doppel gegen Soraya Moradian und Sandra Ungricht machten Ninja Pfützenreuter und Anja Lingen schließlich den Sack im Tiebreak des zweiten Satzes mit 7:5 zu. Der erlösende fünfte Punkt für die Tennis-Damen des TC Rot-Weiß Dinslaken, die damit ausgerechnet beim Tabellenzweiten Gladbacher HTC den ersten Saisonsieg in der Niederrheinliga einfuhren und nun weiter auf den Klassenerhalt hoffen dürfen. Voraussetzung dafür ist aber auf jeden Fall ein weiterer Erfolg im letzten Spiel gegen das ebenfalls stark gefährdete Team von Stadtwald Hilden.

Bei ihrem ersten Einsatz für Rot-Weiß konnte die in einem belgischen Tennisinternat lebende Nachwuchsspielerin Emelie Schwarte zwar gegen Soraya Moradian (4:6, 2:6) nicht punkten, aber Joany Pontjodikromo, die sich im Spitzeneinzel mit 6:7, 2:6, 10:7 gegen Nicolette van Uitert durchsetzte, Ninja Pfützenreuter (6:4, 6:4) gegen Isabel Syben und Josien Boverhof (6:1, 6:3) gegen Merel Hoedt hielten die Hoffnung am Leben.

Glückliches Händchen

Anja Lingen hätte noch für eine bessere Ausgangsposition sorgen können, verlor gegen Sandra Ungricht aber nach spannendem Verlauf im Match-Tiebreak. Egal, denn bei der Doppelaufstellung hatte Trainer Peter Szöke ein glückliches Händchen. Die Niederlage von Gina Betzholz und Emelie Schwarte im Spitzendoppel gegen van Uitert/Kim Kilsdonk war einkalkuliert. Aber dahinter punkteten Pontjodikromo/Boverhof völlig mühelos gegen Syben/Hoedt, so dass alles auf die Kombination Pfützenreuter/Lingen ankam. Diesmal behielt das Duo, das gegen Kaiserswerth noch Matchbälle zum Gesamtsieg vergeben hatte, auch in engen Situationen die Nerven und vermied die ungeliebte Lotterie Match-Tiebreak so gerade eben noch.

 
 

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