Pantic entscheidet das nächste Derby per Freistoßtor

In der Fußball-Kreisliga A war es wieder einmal Igor Pantic (22.), der ein Derby per Freistoß entschied. Sein gezirkelter Versuch um die Mauer herum ins Tor sicherte dem SuS 09 Dinslaken einen 1:0 (1:0)-Erfolg gegen RWS Lohberg. Die Dinslakener bleiben damit auf dem vierten Rang auf Schlagdistanz, Lohberg verliert den Anschluss an die Spitzenmannschaften. Die Partie sahen die beiden Trainer jedoch ziemlich verschieden.

RWS-Coach Thorsten Albustin ärgerte sich vor allem über die Spielweise der 09er: „Sowas destruktives habe ich selten gesehen. Nur lange Bälle und hinten alles wegbolzen. Das war einfach nicht schön. Nur uns fehlt die Durchschlagskraft. Sonst wäre der Aufstieg, das das ausgegebene Ziel war, sicherlich keine Utopie. Aber dafür müssten wir einfach gefährlicher im letzten Drittel sein.“ Für Dinslakens Trainer Thorsten Schramm hat der SuS die taktischen Vorgaben „hervorragend umgesetzt und sehr diszipliniert gespielt. Leider haben wir unsere Angriffe nicht gut zu Ende gespielt. Sonst wäre da mehr drin gewesen.“ Insgesamt findet Schramm, dass der SuS eine gute Entwicklung durchmache, allerdings „spielen wir immer gegen zwei Gegner. Gegen unsere wirklichen Kontrahenten und gegen uns selbst. Das geht im Moment oft gut aus.“

Glückauf Möllen -
TSV Bruckhausen
9:2 (2:1)

Weiterhin an der Tabellenspitze thront Glückauf. Sejdo Jagurdzija (4.) eröffnete früh den Torreigen, der für Trainer Frank Saborowski durchaus hätte nur in eine Richtung bestehen dürfen. „Wir haben in Überzahl zwei Gegentore bekommen. Das ist nicht wirklich gut. Nach vorne ist das Ergebnis für unseren Gegner sicherlich noch gut ausgegangen. Mich ärgern jedoch die Gegentore, weil das einfach unnötig ist.“ Nachdem Bruckhausen wegen einer roten Karte ab der 38. Minute in Unterzahl agierte, trafen für Möllen Tobias Tönges (17./Foulelfmeter, 56., 80., 90.), Mehmet Rustemi (63.), Ertugrul Yirtik (68.) und Michael Badke (84., 86.) zum Endstand für den Spitzenreiter und zugleich mit nun 66 Treffern torgefährlichstem Team der Liga.

TV Voerde -
DJK Vierlinden II
3:0 (0:0)

Wieder ein disziplinierter Auftritt des TVV. Gegen taktisch gut eingestellte Gäste tat sich die Mannschaft von Coach Torsten Klump zunächst schwer, hatte dann aber die nötige Ruhe, um die Partie für sich zu entscheiden. Marian Kiosze (50., 65.) und Daniel Fahnenbruck (78.) erzielten die Treffer. „Wir mussten das 1:0 machen und sind geduldig geblieben. Die Mannschaft hat sich gut verhalten und vollkommen verdient gewonnen“, fasste Klump zusammen. Bitter für den TVV: Thorben Isenberg sah in der 54. Minute bereits seine dritte gelb-rote Karte der Saison und fehlt dem TVV in der kommenden Woche gegen RWS Lohberg.

SGP Oberlohberg -
Viktoria Wehofen
6:1 (4:0)

„Wir haben einfach nicht mehr gemacht als nötig war. Das war hoch verdient, auch wenn wir wirklich nicht gut waren“, fand SGP-Co-Trainer Marco Dyba. Robert Zapart (18.), Abdulhamit Canim (26., 41., 70.), Oliver Simic (39.) und Kubilay Aydin (57.) erzielten die Treffer für die „Dörfler“, die in der 71. Minute direkt im Anschluss an das 6:0 ein kurioses Gegentor kassierten. „Unser Keeper stand beim Anstoß von Wehofen am Sechzehnmeterraum und hat ein Tor aus der gegnerischen Hälfte kassiert. Das passiert, ist aber ärgerlich“, befand Marco Dyba.

SV Hamborn 90 -
SC Wacker Dinslaken
3:3 (2:0)

Nach einem 0:2-Rückstand und einer schwachen ersten Hälfte drehte Wacker ordentlich auf. Ein Grund war Mustafa Bensfia, der in der Halbzeit eingewechselt wurde und bei seinem Debüt ordentlich wirbelte. „Wir haben insgesamt zwei Zähler liegen lassen. Auf der anderen Seite hat die Mannschaft Moral bewiesen“, fand Wacker-Trainer Peter Haas. Dennis Quint (47., 70.) und Halil Bengü (90.) per verwandeltem Freistoß trafen.

SV Walsum -
TV Jahn Hiesfeld II
1:0 (0:0)

Bittere Niederlage für die „Veilchen“-Reserve. „Es wäre mindestens ein Punkt drin gewesen. Die Chancen waren da“, so Jahn-Spielertrainer Stefan Rausch enttäuscht.

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