Oberlohberg ballerte sich den Ergebnisfrust von der Seele

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Dinslaken. 7:0-Kantersieg in der Fußball-Bezirksliga gegen Hertha Hamborn. Rafet Yildirim erzielt Doppelpack für die „Dörfler“. Trainer Andreas Matyjaszek sah jedoch auch Schattenmomente.

Starke Antwort der SGP Oberlohberg. Zwar zeigte der Fußball-Bezirksligist in den letzten Wochen oftmals gute Leistungen, doch blieben die Ergebnisse aufgrund fehlender Durchschlagskraft im Angriff aus. Gegen Hertha Hamborn zeigte die SGP beides: Ansehnlichen Fußball und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Oberlohberg fegte die Gäste mit 7:0 (1:0) vom Feld. „Wir sind scheinbar aufgewacht. Das war genauso gut wie in den letzten Wochen, nur dass wir diesmal Tore geschossen haben“, erklärte der SGP-Trainer Andreas Matyjaszek.

In der ersten Hälfte sah es allerdings gar nicht nach einem Kantersieg für die „Dörfler“ aus. Zwar brachte Younes Fagrach seine Farben in der 18. Minute in Front, doch zeigten sich die Gäste nicht deutlich schwächer als die SGP und kamen durch Yalcin Alkurt (37.) zu der größten Chance: Alkurt traf nach einem Bock des Oberlohberger Innenverteidigers Andreas Otto jedoch nur die Latte.

Doch nach der Pause machte die „Schuppi“-Elf weiter Druck: Rafet Yildirim (48./50.) sorgte mit seinem Doppelschlag für die Vorentscheidung. „Wir haben weiter nach vorne gespielt. Das war sehr wichtig“, fand auch Matyjaszek.

Christian Lehm (60.), Sascha Neuland (67.), Fatih Civana (74.) und Viktor Klejonkin (86.) schraubten das Ergebnis mit ihren Treffern weiter in die Höhe. Besonders für Klejonkin freute sich „Schuppi“ besonders: „Viktor ist vielleicht heute aus seinem Dornröschen-Schlaf aufgewacht. Er hat endlich mal wieder ein Tor geschossen.“ Dennoch war für den Übungsleiter nicht alles rosig: „Hertha hätte zwei Strafstöße bekommen müssen.“ Otto legte im zweiten Durchgang gleich zweifach einen Gäste-Akteur elfmeterreif.

Doch hätten die Oberlohberger bei konsequenterer Ausnutzung der Kontergelegenheiten noch das eine oder andere Tor drauflegen können. Aufgrund des heutigen Feiertags lud der Trainer seine Mannschaft noch zu einem kleinen Umtrunk ein. Nach dieser Leistung dürften die Getränke auch geschmeckt haben.

SGP: Rohde; Gibis (67. Becker), Otto, Krawczyk, Capri, Klejonkin, Möllmann (73. Civana), Yildirim (78. Tomus), Fagrach, Lehm, Neuland.

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