Lohberg fiebert dem Spitzenspiel entgegen

Die Generalprobe für das Spitzenspiel ist geglückt. Fußball-A-Ligist RWS Lohberg hat beim SV Hamborn 90 mit 6:3 (3:0) gewonnen. Für die Treffer sorgten Murat Dinc (3), Tayfun Kazkondu (2) und Selcuk Calik. „Die erste Hälfte war wirklich super. Nach dem Wechsel sind wir dann zu arrogant geworden und haben das Spiel unnötig spannend gemacht“, ärgerte sich RWS-Trainer Mahmut Tas: „Jetzt kommt es zum großen Showdown. Bei mir kribbelt es schon so richtig.“

Respekt auf beiden Seiten

Am Ostermontag um 15 Uhr empfängt Selimiyespor den großen Nachbarn und Spitzenreiter VfB zum Spitzenspiel der Klasse. Lohbergs Trainer Thomas Grefen macht sich mit einer gehörigen Portion Respekt an die Aufgabe: „RWS hat natürlich eine bärenstarke Mannschaft und wird sicher auch nicht mehr viele Spiele verlieren. Umso wichtiger ist, dass wir am Montag den Sieg holen. Wir können das Spiel gewinnen. Das wäre für uns ein echter Meilenstein.“

Mit viel Understatement geht Tas in die Partie: „Der VfB hat noch kein Spiel verloren. Selbst wenn wir gewinnen, ist der Vorsprung immer noch groß genug, dass es Lohberg selbst klar machen kann. Wenn wir verlieren sollten, dann können wir dem VfB gratulieren. Doch wir werden alles geben.“

Beide Mannschaften haben für das Topspiel alle Akteure zur Verfügung. „Auf einmal klappt das auch mit dem Schichten tauschen oder dem Urlaub nehmen. Ich werde sicherlich den einen oder anderen enttäuschen müssen. Doch das geht nicht anders“, ist sich Tas bewusst. Beim VfB wird wieder einiges auf die Offensivreihe ankommen: Manuel Viltuznik, Tim Bruß und Pierre Grzeskowiak erzielten zusammen bereits 53 Treffer. „Für uns sollte das Hinspiel ein Fingerzeig sein, wie wir auch am Montag spielen müssen“, so Grefen weiter.

Der erste Verfolger der beiden Lohberger Teams ist der TV Voerde. Das Team von der Rönskenstraße muss beim TSV Bruckhausen den nächsten „Auswärtsdreier“ holen, um weiter oben dran zu bleiben. Dabei ist sich der Voerder Übungsleiter Torsten Klump der Schwere der Aufgabe bewusst: „Wir werden ordentlich Gegenwehr spüren, denn Bruckhausen benötigt jeden Punkt. Doch wir müssen einfach an die erste Hälfte aus Hamborn anknüpfen.“ Dabei drohen mit Henning Brands (Urlaub), Tim Romswinkel, Christoph Pyta (beide Grippe) und Thorben Isenberg (Rückenbeschwerden) gleich vier Akteure aus der siegreichen Startelf der Vorwoche auszufallen.

Ob der SC Wacker Dinslaken seine Heimpartie gegen den VfvB Ruhrort-Laar am Ostermontag austragen kann, ist ungewiss. Der Hauptplatz ist durch die Partie gegen den SuS 09 Dinslaken (0:2) ramponiert, der Nebenplatz frisch präpariert.

Doch drei Punkte wären für die Elf von Trainer Thorsten Bohnert ganz wichtig, denn die Konkurrenz im Abstiegskampf punktet regelmäßig. „Wir wollen nicht die Klasse halten, weil andere schlechter sind, sondern weil wir besser sind als andere Mannschaften“, gibt Bohnert die Richtung vor.

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