Im Angriff gehen Vollack die Spieler aus

Oliver Rademacher (l.) will mit dem TV Jahn in Bösinghoven punkten.
Oliver Rademacher (l.) will mit dem TV Jahn in Bösinghoven punkten.
Foto: FUNKE Foto Services
40 Punkte verbucht Fußball-Oberligist TV Jahn Hiesfeld vor dem Spiel beim TuS Bösinghoven, die Saison hakt Trainer Jörg Vollack dennoch keinesfalls ab.

Dinslaken..  Der Druck ist längst entwichen. Um den Klassenerhalt ging es für die Oberliga-Fußballer des TV Jahn Hiesfeld in der laufenden Spielzeit zu keinem Zeitpunkt ernsthaft, und für einen Platz ganz oben reicht es nicht mehr. 40 Punkte verbuchen die „Veilchen“ vor dem Spiel am Sonntag beim TuS Bösinghoven (15 Uhr), die Saison hakt Trainer Jörg Vollack dennoch keinesfalls ab. Er setzt sich und der Mannschaft Ziele: „Platz vier“, so der Coach, „ist noch zu erreichen“.

Damit würde der TV Jahn seinen Vorjahreserfolg bestätigen. 2013/14 stand das Team zum Abschluss auf eben jenem vierten Rang, 69 Punkte aus 38 Spielen waren die beste Ausbeute einer Hiesfelder Mannschaft in der Liga. Eine Quote, die rechnerisch bei insgesamt 34 Meisterschaftsspielen in dieser Saison noch erreichbar wäre – dann müssten unterm Strich 61 Zähler stehen und damit in den letzten neun Spielen noch 21 Punkte her.

Den Anfang könnte Vollacks Team auf dem engen Platz in Bösinghoven machen. „Es gibt noch einige Prämien zu verdienen“, spornt der Coach seine Schützlinge an. Vor einem Jahr gelang es, die Spannung im Kader bis zum Schluss aufrecht zu erhalten – allerdings zum großen Teil auch angesichts des Niederrheinpokal-Endspiels Mitte Mai im Duisburger Stadion gegen den Drittligisten MSV. Diesmal winkt kein derartiges Highlight, sondern lediglich der Ausklang einer durchschnittlichen Saison.

Rankl und Hecht müssen passen

Zudem gehen in der Offensive langsam, aber sicher die Alternativen aus: Nach dem langfristigen Ausfall Kevin Menkes müssen am Sonntag auch Danny Rankl (Zerrung) und Dennis Hecht (Muskelfaserriss) passen, Thomas Pütters spielt bekanntlich aus Verletzungsgründen schon seit langem keine Rolle mehr. In der Defensive wird voraussichtlich Damiano Schirru wegen einer Mandelentzündung ausfallen, Jan Pirschel ist angeschlagen.

Für die vorderste Reihe bleiben so noch Fabian Gombarek, der sonst eigentlich zentral hinter der Spitze agiert, Flügelstürmer Pascal Spors oder Youngster Lukas Kratzer, bisher nur sporadisch viermal von der Bank eingesetzt. Chancenlos sind die „Veilchen“ trotzdem am Windmühlenweg in Meerbusch keinesfalls. „Wir spielen ganz gut hinten raus“, analysiert Vollack die Erfolge der letzten Wochen mit zehn Punkten aus vier Spielen, „das müssen wir auch in Bösinghoven so machen, denn die werden Pressing spielen“. Mit Kevin Dauser hat der TuS zudem einen der torgefährlichsten Akteure der Liga in seinen Reihen.

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