Hiesfeld schüttelt die Verfolger ab

Nils Berner steuerte sechs Tore zum Erfolg über Saarn bei.
Nils Berner steuerte sechs Tore zum Erfolg über Saarn bei.
Foto: FUNKE Foto Services
Dinslaken. Nach dem 26:25-Sieg gegen Saarn hat die Reserve des TV Jahn in der Handball-Landesliga fünf Zähler vor.

Die Reserve des TV Jahn Hiesfeld hat in der Handball-Landesliga auch das zweite Spitzenspiel innerhalb von sieben Tagen gewinnen können und damit nach dem SC Bottrop gleich den nächsten Verfolger vorläufig abgeschüttelt. Mit 26:25 (15:15) behielten die „Veilchen“ die Oberhand über die DJK Saarn. „Die Partie wurde dem Begriff Spitzenspiel durchaus gerecht“, befand Jahn-Coach Werner Schwarzenberg, der in den Mülheimern den bisher stärksten Kontrahenten seines Teams sah.

Nach einem guten Start in die zweite Hälfte lagen die Hiesfelder schon mit 22:17 (45.) in Front, ehe Saarn einige Zeitstrafen der Hiesfelder nutzen konnte, um wieder zu verkürzen. Doch auch wenn die Gastgeber bei der Schlusssirene nur noch ein Tor Vorsprung hatten, wurde es nicht mehr richtig eng. „Wieder eine sehr starke Mannschaftsleistung“, lobte Schwarzenberg, „jeder, der von der Bank kam, konnte sofort seinen Teil beitragen.“ Der Hiesfelder Übungsleiter war aber auch von der Fairness des Kontrahenten angetan: „Eine sehr sympathische Mannschaft. Das Spiel war zwar hart, aber es gab überhaupt keine Nickeligkeiten.“

Gleich noch einmal Grund zur Freude hatte die Jahn-Reserve am Sonntagabend, denn Rhede besiegte überraschend den bisherigen Tabellenzweiten aus Bocholt, so dass Hiesfeld nun schon fünf Zähler Vorsprung hat.

Jahn II: Giesen, Kramp; Holzmann (5), Brücken (5), Berner (6), Bestier (2), Jakobs (3), Supper (1), Kaspers, Schwarzenberg (3), Gangelhoff, Jurzik (1).

Immer besser in Schwung kommt scheinbar auch die „Zweite“ des MTV Rheinwacht. Überraschend setzte sich der Aufsteiger beim heimstarken TV Biefang mit 36:30 (16:13). „Biefang zu Hause zu schlagen, damit habe ich nicht unbedingt gerechnet“, freute sich der Trainer des Dinslakener Aufsteigers Harald Jakobs über eine erneut sehr starke Leistung seiner Schützlinge.

Die Abwehr mit einem sehr guten Andor Schneider dahinter war von Beginn an gut aufgelegt. Mitte der ersten Hälfte konnte sich der MTV mit drei Treffern leicht absetzen und den Vorsprung nach dem Wechsel gleich auf sieben Tore ausbauen. Wirklich eng wurde es danach nicht mehr. „Eine super Mannschaftsleistung. Wir haben von Anfang bis Ende Gas gegeben“, sagte Jakobs, „die Jungs sind gut drauf, es geht langsam aufwärts.“ Rheinwacht hat nun schon sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

MTV II: Schneider, Haude; Ahls (1), de Lede (8), Lehmkuhl (2), Höpgen, Schroeer (6), Höffner (4), Petzinna (7/1), Hetzel (1), Loth (5/3), Nahlmann (1), D’ Auria.

EURE FAVORITEN

Weitere interessante Artikel