Heliovaara half Blau-Weiß

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Dinslaken..  Finne hatte großen Anteil am 5:4-Erfolg des Niederrheinligisten gegen den Rochusclub Düsseldorf II. 0:3 nach der ersten Einzelrunde.

Viel zuhause war Harri Heliovaara in den letzten Monaten nicht. Ein paar Wochen China, wo der junge Tennis-Profi sogar ein Future-Turnier gewann, drei Tage in der finnischen Heimat und seit gestern schon wieder bei einem Turnier in Oslo. Zwischendurch schaute der 21-Jährige am Samstag bei seinem deutschen Club Dinslakener TG Blau-Weiß vorbei und hatte dann auch großen Anteil am wichtigen 5:4-Sieg gegen die Bundesliga-Reserve des Rochusclub Dinslaken.

Trainer Thomas Lönegren hatte zunächst noch etwas Sorge, ob sich sein Landsmann nach den Hartplatzwettbewerben in Asien schnell genug an die Dinslakener Asche gewöhnen würde. Und prompt verlor Heliovaara auch den ersten Satz des Spitzeneinzels gegen Oscar Sabate Bretos. Doch der Finne drehte das Spiel noch, gewann den zweiten Satz klar mit 6:1, den anschließenden Match-Tiebreak mit 10:8 und glich für Blau-Weiß zum 3:3 nach den Einzeln aus.

0:3 hatten die Gastgeber schon hinten gelegen, doch Jeroen Camfermann und Dennis Amerkamp verkürzten nach den Niederlagen von Andre Mordhorst, Nico Steinbrecher und Daniel Lingen.

Bei der Aufstellung der Doppel hatte Lönegren dann ein besseres Händchen als die Düsseldorfer. Doppelspezialist Heliovaara harmonierte prächtig mit Mordhorst. Das Duo fuhr ganz schnell den vierten Zähler ein. Und für den alles entscheidenden dritten Punkt sorgte schließlich das dritte Doppel mit Camfermann/Lingen. Die Beiden ließen nur im zweiten Durchgang etwas Spannung aufkommen, siegten aber schließlich doch ungefährdet mit 6:2, 7:5.

„Wir sind natürlich glücklich, dass wir den Rückstand noch umgedreht haben. Aber wir hatten auch wirklich in allen Einzeln eine Siegoption“, erklärte Lönegren, „mit dem Erfolg bleiben wir dran an unserem Ziel.“ Das heißt bekanntlich Klassenerhalt. Und gewinnt die DTG nun eines der letzten beiden Spiele in Dümpten und zuhause gegen Krefeld II, dürfte daran jedenfalls kein Zweifel mehr bestehen.

 
 

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