Haßelberg und Klein fehlen den Kobras

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Sebastian Haßelberg und Pierre Klein fehlen dem Eishockey-Regionalligisten Dinslakener Kobras gegen die Eisadler Dortmund.

Dinslaken..  Mit dem Sieg gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim am vergangenen Sonntag erspielten sich die Dinslakener Kobras das letzte Ticket für die Oberliga-Playoffs. Das Abschluss-Spiel der Regionalliga-Hauptrunde blieb jedoch nicht ohne Folgen. So muss das Eishockey-Team von Trainer Thomas Schmitz an diesem Wochenende im Play-off-Halbfinale gegen Spitzenreiter Eisadler Dortmund (Freitag, 20 Uhr in Dortmund, Sonntag, 19 Uhr in Dinslaken) ohne Kapitän Sebastian Haßelberg und Stürmer Pierre Klein antreten. Haßelberg zog sich in der Partie gegen die Roten Teufel einen Mittelhandbruch zu und fällt dadurch bis zum Ende der Saison aus. Klein kassierte seine dritte Zehnminuten-Strafe und ist somit gezwungen auszusetzen.

„Es sieht schlecht aus“, gesteht Schmitz, „uns werden zwei sehr wichtige Männer fehlen“. Dennoch kündigt der Coach überzeugt an: „Wir werden mit breiter Brust ins Spiel gehen, auch wenn unser Gegner die fast ungeschlagene Nummer Eins ist.“ Nur zwei Niederlagen mussten die Eisadler im Laufe der Saison einstecken, eine davon vor knapp zwei Wochen gegen die Kobras. In einer anderen der vier Begegnungen mit den Eisadlern schafften es die Kobras ins Penaltyschießen, mussten sich dann allerdings gegen geschlagen geben. Fazit: „Es ist nichts unmöglich“, so Schmitz, „wir wissen, wie es geht, und werden alles versuchen“.

Ob nach Penaltyschießen oder in der regulären Spielzeit, nach dem „Best-of-three“-System müssen die Dinslakener Kobras zwei von maximal drei Spielen gegen die Westfalen gewinnen, um ins Finale zu kommen. Ansonsten werden sie gegen den Verlierer des zweiten Halbfinals um Platz drei spielen müssen, also gegen die Zweitvertretung der Kölner Haie oder die Luchse des EC Lauterbach.

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