Für Rot-Weiß wird es eng

„So blöd“ – Gina Betzholz konnte es auch einige Minuten nach dem Ende ihres Einzels nicht fassen. Die Nummer zwei des Tennis-Niederrheinligisten TC Rot-Weiß Dinslaken hatte sich gegen ihre Flürener Kontrahentin Ghislaine van Baal bravourös zurückgekämpft und sich im Match-Tiebreak beim Stand von 9:8 sogar einen Matchball erarbeitet. Doch die Chance auf den Sieg gegen die Niederländerin lähmte scheinbar nicht nur die Beine, sondern auch den Mut. Betzholz agierte zu zögerlich, verlor den Punkt und gab die Begegnung beim 3:6, 6:2, 9:11 noch aus der Hand. Es wäre die so wichtige 2:1-Führung für die Gäste gewesen. Doch so war es der Anfang vom Ende. Letztlich hieß es 2:7 aus Dinslakener Sicht – für den Aufsteiger die dritte Schlappe im dritten Spiel.

„Aber wir geben trotzdem nicht auf und werden bis zum Schluss alles versuchen, um die Klasse zu halten“, gibt sich Mannschaftsführerin Ninja Pfützenreuter kämpferisch. Wie schon gegen Essen und Kaiserswerth hatte Rot-Weiß das Pech, dass auch Blau-Weiß Flüren gegen die Dinslakenerinnen nahezu in Bestbesetzung antrat. Und trotzdem war wieder etwas drin.

Lingen mit Mühe

Anja Lingen mühte sich gegen Jaqueline Butterbach (6:3, 7:6) trotz großer Rückenbeschwerden zum Erfolg. Während Ninja Pfützenreuter gegen Anne Kurzweil (0:6, 3:6) und Franziska Föcking gegen Martine Dijkman (2:6, 1:6) chancenlos waren, verliefen die Begegnungen der beiden Niederländerinnen in Dinslakener Diensten hart umkämpft. Joany Pontjodikromo verlor das Spitzeneinzel gegen ihre Landsfrau Kim Van der Horst mit 5:7, 4:6. Josien Boverhof unterlag mit 6:3, 4:6, 2:10 gegen Lisa Borckink.

Weil die Begegnung damit schon entschieden war, einigten sich beide Teams darauf, die Doppel aufzuteilen. Sie wurden mit 2:1 für die Gastgeberinnen gewertet.

 
 

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