Erleichterung bei Mareen Hufe

Mareen Hufe wurde beim Triathlon in Melbourne gute Elfte.
Mareen Hufe wurde beim Triathlon in Melbourne gute Elfte.
Foto: Getty Images for Ironman
Voerde. Triathletin glückte der Saisonstart in Australien trotz Schwierigkeiten im Vorfeld.

Die bange Ungewissheit vor dem Sprung in die Bucht Port Phillip wandelte sich beim Überqueren der Ziellinie am Ufer von St. Kilda in tiefe Erleichterung. Mareen Hufe glückte mit dem elften Platz beim Ironman im australischen Melbourne ein guter Saisonstart unter schwierigen Bedingungen. Die Profi-Triathletin von den Triminators TV Voerde hatte ihren Einstieg in das Rennjahr 2015 eigentlich bereits vor zwei Wochen in Neuseeland geplant, musste die Teilnahme wegen einer hartnäckigen Erkältung jedoch kurzfristig absagen .

Die 36-Jährige sorgte sich wegen der durcheinander geratenen Vorbereitung um ihre zuvor ansprechende Form, durfte nach 9:24,33 Stunden aber feststellen: „Ich bin echt zufrieden mit meiner Performance.“ Hufe griff mit dieser Zeit zwar nicht in den Kampf um das Podium ein, wie noch beim Ironman Western Australia im Dezember, als sie in neuer Bestzeit von 9:00,21 Stunden Zweite wurde. Sie zeigte allerdings ein reifes und kontrolliertes Rennen. „Ich habe alles gegeben, was mein Körper momentan drauf hat. Ich konnte im Ziel kaum mehr gehen“, sagte die erschöpfte Weselerin.

Hufe war die 3,8 Kilometer in der Gruppe geschwommen und stieg nach 1:00,23 Stunde aus dem Wasser am Strand in Frankston, einem Vorort von Melbourne. „Ich bin es auf dem Rad super konservativ angegangen und habe die zweite Runde offensiver gestaltet“, analysierte sie die 4:48,08 Stunden auf den 180 Kilometern zwischen Frankston und Burwood. Hufe hatte sich vor der letzten Disziplin auf den sechsten Platz vorgearbeitet.

„Der Lauf war gegen den Wind, der aber zum Glück nicht allzu stark wehte, so dass ich recht gleichmäßig durchgekommen bin“, so Hufe. Den abschließenden Marathon auf der Küstenstraße Richtung St. Kilda absolvierte die „Triminatorin“ in 3:32,16 Stunden und verpasste die Top Ten um 2:37 Minuten: „Mehr war nicht drin.“

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