„Ein überwältigendes Erlebnis“

NRZ
Jörg Sänger (links) lief in einer Staffel mit Irina Mikitenko (2.v.r.).
Jörg Sänger (links) lief in einer Staffel mit Irina Mikitenko (2.v.r.).
Foto: WAZ FotoPool
Dinslaken. Jörg Sänger lief gemeinsam mit Irina Mikitenko in einer Staffel und war begeistert. Sieg beim Vivawest-Marathon.

Für Jörg Sänger war es „ein Erlebnis, dass ich nie mehr vergessen werde.“ Der Athlet von Marathon Dinslaken hatte sich um einen Startplatz in der Staffel von Deutschlands Vorzeigeläuferin Irina Mikitenko beim 2. Vivawest-Marathon beworben und war tatsächlich ausgewählt worden. Dass die Mikitenko-Staffel als Mixed-Staffel am Ende sogar als Gesamtsieger in fantastischen 2:52:04 Stunden das Ziel in Gelsenkirchen erreichte war für den Dinslakener nur das I-Tüpfelchen für einen grandiosen Tag.

Sänger, der Mikitenko ein T-Shirt vom City-Lauf 2014 als kleines Geschenk überreichte und sie gleich für die nächste Auflage 2015 einlud, erlebte die erste Deutsche, die den Marathon unter 2:20 Stunden lief und schon die großen City-Marathons in London und Berlin gewann, als „freundliche, offene und sympathische Frau. Wir haben uns alle sofort prima verstanden.“

Organisatorisch wurde der Mikitenko-Staffel zwar alles abgenommen, so dass sich auch die Amateure einmal wie Profis fühlen konnten, dennoch begann der Lauf mit einer kleinen Panne. Sänger wurde vom Shuttlebus zu spät am Essener Kennedyplatz abgesetzt, wo er Startläuferin Mikitenko ablösen sollte und konnte erst mit zweiminütiger Verspätung los laufen. Die restlichen Wechsel liefen dann problemlos ab. Durch das Ziel liefen alle vier Mitglieder dann gemeinsam.

Ratschläge vom Star

„Es war ein überwältigendes Erlebnis, mit so einer Superläuferin wie Irina zu laufen“, schwärmte Sänger, der wie seine Mitstreiter noch Gelegenheit hatte, aus erster Hand mehr über den Star zu erfahren und einige Ratschläge zum Thema Laufen zu erhalten. Kennenlernen durfte Sänger dann auch noch den 10 000 Meter-Europameister von 2006 Jan Fitschen, der sich auch als „echt netter Typ“ herausstellte. „Wünschen würde ich mir, dass Irina zu unserem 10. Citylauf im März nächsten Jahres kommen würde. Vielleicht klappt es ja“, hofft Sänger auf ein Wiedersehen in Dinslaken.

Auf der Halbmarathondistanz lief Sängers Vereinskamerad Sascha Strack in 1:26:53 Stunden ins Ziel, belegte damit Platz drei in seiner Altersklasse M 35 und Platz 33 im Gesamtklassement. Auch die Walkerinnen von Marathon Dinslaken überzeugten beim Halbmarathon. Iris Trum ( W 55) holte sich in 2:33:47 nicht nur den Altersklassensieg, sondern landete auch in der Gesamtwertung ganz vorne.Ulla Warnecke wurde in 2:41:31 Stunden Siebte im Gesamtklassement und Zweite in der W 55. Sandra Häusler gewann in der W 40 in 2:51:16 Stunden.