Die SGP Oberlohberg beschert sich besinnliche Weihnachtstage

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Dinslaken. 1:0-Erfolg über Meiderich ist zum Ende der Hinserie der vierte Sieg in Folge für die SGP. Freistöße der Gäste stellten „Dörfler“ vor die härteste Probe in den gesamten 90 Minuten.

Für die Kicker der SGP Oberlohberg kommt die Winterpause genau zum falschen Zeitpunkt. Der Fußball-Bezirksligist von der Gärtnerstraße ist in guter Form: Das 1:0 (1:0) über Meiderich 06/95 war bereits der vierte Sieg in Serie und für Trainer Andreas Matyjaszek Grund genug, positiv auf die letzten Wochen und Monate zu schauen: „Wir haben uns mit den letzten Siegen ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk gemacht. So macht es Spaß und die Mannschaft hat sich heute wieder voll reingekniet.“

Simic eiskalt vom Punkt

Zu Beginn war den 22 Akteuren die frostigen Temperaturen anzumerken: Zwar liefen alle Spieler viel, doch ein richtiges System und kluge Spielzüge waren Mangelware. Mit den ersten beiden guten Kombinationen erspielte sich die SGP zwei Halbchancen durch Oliver Simic (28.), der knapp verpasste und durch Stefan Schütz (32.), der den Ball nicht richtig traf. Besser machte es dann Oliver Simic in der 35. Minute. Der Torjäger verwandelte einen umstrittenen Handelfmeter zum 1:0.

Nur vier Minuten später eine ähnliche Situation auf der anderen Seite: Daniel Möllmann bekam einen Meidericher Schuss an die Hand. Diesmal blieb die Pfeife des Schiedsrichters Ömer Iscan stumm. Doch dafür hatten die „Dörfler“ ihre Probleme mit ihrem eigenen Ascheplatz. „Wir bekommen zu viele Freistöße gegen uns weil wir die Bälle nicht gut kontrollieren“, fand „Schuppi“ Matyjaszek. Mit dem gefährlichsten scheiterte Kevin Syperrek am SGP-Schlussmann Frank Langela (68.). Auch beim Versuch von André Meier (48.) reagierte der Oldie im Oberlohberger Tor gut.

Doch auch in der zweiten Hälfte blieb die SGP spielbestimmend, ohne den ganz großen Druck auf das 06/95-Tor auszuüben. Younes Fagrach vergab die beste Möglichkeit auf die Vorentscheidung in der 83. Minute.

Einen anderen Spieler lobte „Schuppi“ diesmal ganz besonders: Dennis Suchy. „Dennis fällt in vielen Spielen gar nicht so groß auf, stopft aber immer wieder die Löcher im Mittelfeld und macht einen Großteil unserer ‘Drecksarbeit’. Er gehört inzwischen zu den wichtigsten Leuten bei uns“, freut sich der Trainer über die Entwicklung des ehemaligen Angreifers.

Damit ist die Winter- und Weihnachtspause für die SGP eingeläutet. Grund zur guten Laune dürfte es auf der Weihnachtsfeier am heutigen Abend wegen der letzten Erfolge genügend geben.

SGP: Langela; Schütz, Gibis, Möllmann, Becker, Capri, Suchy, Klejonkin, Fagrach, Neuland (83. Lehm), Simic (88. Hüttermann).

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