Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Organisator Michael Keuten (rechts) mit Sponsoren und Unterstützern.
Organisator Michael Keuten (rechts) mit Sponsoren und Unterstützern.
Foto: WAZ FotoPool
Dinslaken. Marathon Dinslaken meldet schon jetzt einen neuen Teilnehmerrekord für den 9. City-Lauf. 3210 Meldungen. Nur noch wenige Plätze für die zehn Kilometer.

Nichts geht mehr. Zumindest fast nichts mehr. Nur für die beiden Hauptwettbewerbe über zehn Kilometer nimmt Marathon Dinslaken noch einige wenige Meldungen entgegen. Und Michael Keuten hält noch ein paar Startnummern für die niederrheinische Laufelite zurück, die der Organisator auf keinen Fall abweisen möchte. Doch das war’s, denn ansonsten meldet der Veranstalter etwas mehr als zwei Wochen vor dem großen Tag stolz „ausgebucht“. Die Erfolgsgeschichte des Dinslakener City-Laufs geht weiter: Auch bei der neunten Auflage am 23. März wird es einen neuen Teilnehmerrekord geben. 3210 Starterinnen und Starter wollen bereits wieder „Rund um die Burg“ dabei sein.

Die beiden Läufe über fünf Kilometer – eine Strecke, die gerade bei den Einsteigern beliebt ist – sind schon seit Wochen aus Sicherheitsgründen dicht. Unter den 921 Startern wird sich auch wieder Bürgermeister Michael Heidinger befinden. „Altersgerechten Sport betreiben“ nennt das Stadtoberhaupt das in Anlehnung an Gregor Gysis Ratschlag für die Kanzlerin. Heidinger sei natürlich wieder gerne dabei, denn der City-Lauf sei als eine der größten Sportveranstaltungen am Niederrhein nicht nur eine großartige Werbung für die Stadt, sondern auch „ein aktives Beispiel, wie wir junge Menschen an den Sport heranführen können“.

In der Tat scheint der Lauf seine Beliebtheit auch bei den Jüngsten noch weiter zu steigern. 242 Bambini werden den Tag schon um 10 Uhr mit ihren Wettbewerben über 421 Meter einläuten. Bei den anschließenden vier Schülerläufen gehen dann sogar 1064 Nachwuchsathleten auf die 2,5-Kilometer-Runde – so viele wie noch nie zuvor.

Besonders freut sich Michael Keuten auch über die 33 Meldungen, die der Verein wieder über sein Anfängerprojekt „Von 0 auf 5000“ zur Meldung bewegen konnte. „Nichtsportler für das Laufen zu begeistern, ist schließlich eines unserer größten Anliegen“, sagt der Marathon-Vorsitzende. Weil der Breitensportgedanke und der gesundheitliche Aspekt weiterhin im Vordergrund stehen sollen, hat Keuten einmal mehr der Versuchung widerstanden, afrikanische Läufer, die ihre Teilnahme für ein Antrittsgeld angeboten haben, einzuladen: „Bei uns sollen ruhig die schnellen Leute aus der Region ihre Siegchance haben“, findet der Organisator. Einer davon wäre der Essener Matthias Graute, der schon einmal gewann und im letzten Jahr Zweiter wurde. Der Sieger von 2013 Marc-André Ocklenburg hat noch nicht gemeldet. Aber für den Halter des Streckenrekords hält Keuten auf jeden Fall eine Startnummer zurück.

 
 

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