Adler-Angriff stellt Oberlohbergs Verteidigung auf die Probe

Flügel-Flitzer: Enis Capri (links) ist im Angriff gefordert.
Flügel-Flitzer: Enis Capri (links) ist im Angriff gefordert.
Foto: WAZ FotoPool
Dinslaken. Bezirksligist SGP fehlt es an Offensivkraft, der Hauner-Elf nicht. Dafür stimmt die Defensive Übungsleiter Andreas Matyjaszek optimistisch.

In der letzten Saison überraschte die SGP Oberlohberg mehrfach die Konkurrenz mit Siegen gegen die Liga-Spitze. Zu der muss in diesem Jahr der SV Adler Osterfeld gezählt werden. Das Team von Udo Hauner wurde im letzten Jahr Dritter, startete mit zwei Kantersiegen in die neue Duisburger Gruppe und trifft am Sonntag (15.15 Uhr) auf die SGP. Die Gastgeber haben Startschwierigkeiten und finden sich nach zwei Bezirksliga-Jahren erstmals auf dem Abstiegsplatz wieder (siehe Artikel rechts). Andreas Matyjaszeks Vorgabe ist angesichts des Gegners angepasst: „Wir müssen gucken, dass wir das überstehen. Die Gegner, die wir schlagen müssen, kommen noch.“ Dazu rechnete der SGP-Coach den Erst-Gegner Mülheim. Nur ein 1:1-Remis gelang den Oberlohbergern daheim. Ein 1:1, das gegen Osterfeld reichen würde.

Auf allen Positionen gut besetzt

„Die sind auf allen Positionen super besetzt, haben keine Schwachstelle“, glaubt Matyjaszek. Vor allem den 29-Tore-Mann Tobias Hauner fürchtet Übungsleiter, auch wenn sich Matyjaszek im Moment auf seine Defensive verlassen kann: „Unsere Abwehrarbeit muss ich loben. Das war eine tolle Leistung.“ Weiter vorne hingegen verdichten sich die Probleme: „Unsere Offensive ist gerade nicht der Hit.“ Das sei unter anderem den vielen Ausfällen geschuldet, zu denen am Sonntag auch Said Jungverdorben zählen soll.

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