VfB in Überzahl zum 6:1-Sieg

Foto: Haenisch / waz fotopool
Der VfB Habinghorst gewinnt im ersten Spiel mit Berater Helmut Schulz gegen den Tabellenletzten TuS Rahm mit 6:1.

VfB Habinghorst -
TuS Rahm 6:1

VfB: Schultz, Teichmann, Turowski, Wagener, Schmidt, Maluski, Bäuml (85. Hänseleit), Spruch (69. Steinchen), Seil (76. Both), Nährig, Mavridis.

Tore: 1:0, 5:0 Christian Bäuml (15., 63.), 2:0, 3:0 Björn Schmidt (Handelfmeter 20., 44.), 4:0 Daniel Seil (55.), 5:1 (66.), 6:1 Kerim-Can Steinchen (70.)

Dem VfB Habinghorst ist im ersten Spiel mit Helmut Schulz als Berater von Trainer Daniel Kuhn gegen den Tabellenletzten TuS Rahm ein 6:1-Kantersieg gelungen.

Klar verteilt seien die Aufgaben zwischen den beiden, hatte es geheißen, und das war auch gut zu beobachten. Vor dem Spiel standen Kuhn und Schulz zusammen, während der Partie hielt Schulz sich zurück, Kuhn hingegen versuchte seine Mannschaft gewohnt lautstark zu erreichen.

Am Ende konnten sich beide über einen deutlichen Sieg gegen den Letzten freuen. Den Weg dahin ebneten zwei kuriose Tore. Nach 15 Minuten trat Christian Bäuml einen Freistoß von halblinks in den gegnerischen Strafraum. Der Ball schien aber zu hoch und zu nah ans Tor zu geraten und nicht gefährlich zu sein. Das dachte auch der TuS-Torhüter, der gar nicht reagierte und nicht schlecht staunte, als sich der Ball doch noch ins lange Ecke seines Tores senkte – 1:0 für den VfB. „Ich hatte mich schon weggedreht“, sagte auch Daniel Kuhn, der sich den Treffer an der Seitenlinie schildern ließ. Auch nicht alltäglich das 2:0: Daniel Wagener hatte den Zweikampf mit Rahms Torhüter um einen langen Ball gewonnen und von rechts auf das Tor geschossen. Der Versuch wurde aber fein von Gästespieler Jaroslaw Redmann pariert. Der ist aber nunmal Feldspieler und wurde folglich mit Rot vom Platz geschickt, zusätzlich gab’s Elfmeter für Habinghorst, den Kapitän Björn Schmidt sicher verwandelte (20.).

Schmidt war es auch, dem die Vorentscheidung vorbehalten war. Eine Minute vor der Halbzeit kam er im Mittelfeld an den Ball, versetzte einen Gegenspieler und sorgte mit einem platzierten Schuss in die rechte untere Ecke für die 3:0-Halbzeitführung.

Gegen deutlich unterlegene Gäste, denen in Unterzahl immer mehr die Puste ausging, ergab sich dem VfB nach dem Seitenwechsel eine Vielzahl an guten Situationen und Tormöglichkeiten, die aber nicht immer konsequent genutzt wurden. Zu weiteren Treffern führten dagegen ein feiner Pass von Pascal Spruch auf Daniel Seil (55.), ebenso wie die Uneigennützigkeit von Philipp Nährig, der den Ball so zu Christian Bäuml passte, dass dieser nur noch abstauben musste (63.). Nach dem Ehrentreffer des TuS Rahm (66.), trug sich auch der eingewechselte Kerim-Can Steinchen in die Torschützenliste ein. er war noch keine Minute auf dem Platz, als er zum 6:1-Endstand traf (70.).

So blieb Trainer Daniel Kuhn am Ende wenig zu kritisieren: „Wir hätten noch ein paar Tore mehr machen können“, sagte er. „Man muss auch mal Glück haben“, war sein Kommentar zum ersten Treffer.

 
 

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