Treffpunkt Bezirksliga

Sebastian Schneider
Christian Chroscinski (li.) und Marc Langbein von Roland Rauxel II trefen den Post SV kommende Saison in der Bezirksliga.. Foto: Olaf Ziegler / WAZ FotoPool
Christian Chroscinski (li.) und Marc Langbein von Roland Rauxel II trefen den Post SV kommende Saison in der Bezirksliga.. Foto: Olaf Ziegler / WAZ FotoPool
Foto: WAZ FotoPool / Olaf Ziegler

Jetzt steht es fest: In der Tischtennis-Bezirksliga wird es in der kommenden Saison ein Derby geben. Während man bei Roland Rauxel vom größten Erfolg der Vereinsgeschichte spricht, ist man beim Landesliga-Absteiger Post SV Castrop-Rauxel noch nicht sicher, wie es weitergeht.

„Das ist für uns der größte Erfolg der Vereinsgeschichte“, sagt Christian Chroscinski, Spieler der zweiten Mannschaft und erster Vorsitzender der DJK Roland Rauxel. „Wir haben mit der zweiten Mannschaft noch nie so hoch gespielt und können die erste Mannschaft jetzt besser unterstützen.“

Am vergangenen, dem vorletzten Spieltag der Saison machte das zweite Roland-Team den Aufstieg mit einem 9:7-Sieg über den TTC Westfalia Wattenscheid klar. Geplant war das von Anfang an, sagt Christian Chroscinski. „Unser Abteilungsleiter Michael Bergins hat gesagt, wir müssen aufsteigen, und wir haben uns dran gehalten“, sagt er mit einem Lachen.

Das schien nach einem schlechten Start mit 1:3 und dann 4:4 Punkten zunächst aussichtslos. „Da haben viele nicht mehr geglaubt, dass wir es noch schaffen können“, sagt Chroscinski. Aber alle ließen Punkte, und so hatten zur Saison-Halbzeit neben der DJK noch fünf andere Teams Chancen auf die Meisterschaft. Das entpuppte sich als Vorteil, denn Roland schlug bis auf den Zweiten TTC Herne-Vöde III, gegen den es ein 8:8-Unentschieden gab, alle anderen.

In der kommenden Saison gilt es, die mannschaftliche Geschlossenheit, die neben dem starken Spitzenspieler Marc Heydemann der Garant für die Meisterschaft war, auch in der Bezirksliga an den Tag zu legen. „Wenn die Mannschaft jetzt so zusammen bleibt, ist ein Platz im unteren Mittelfeld möglich“, sagt Christian Chroscinski.

Dabei wird die DJK auch auf den Post SC Castrop-Rauxel treffen. Der Abstieg des Lokalrivalen steht nach dem Abgang von vier Leistungsträgern schon lange fest. Die Tendenz gehe dahin, dass man auch in der Bezirksliga am zuletzt eingeschlagenen Kurs mit jungen Spielern aus der eigenen Jugend festhalte, sagt der Vorsitzende Heinz-Günter Hiller. Man wolle schnell Planungssicherheit haben und sich deswegen schon in dieser Woche zusammensetzen. Mache man weiter wie bisher, sehe es allerdings auch mittelfristig nicht wirklich rosig aus um die sportliche Zukunft: „Wir werden selbst die Bezirksliga nur sehr schwer halten können.“