Jakschik springt beim Deutschlandachter ein

Malte Jakschik (links)
Malte Jakschik (links)
Foto: Detlev Seyb

Ruderer Malte Jakschik vom RV Rauxel wird für zwei Rennen in den Deutschlandachter steigen. Er gehört nämlich mit zum Aufgebot von Bundestrainer Ralf Holtmeyer, der mit seiner Crew am kommenden Samstag in Hamburg und am Sonntag in Rendsburg antreten wird.

Sieben Sportler aus dem WM-Achter von Chungju (Südkorea) stehen Holtmeyer zur Verfügung - allerdings fehlen Maximilian Reinelt urlaubsbedingt und Hannes Ocik (Ausbildung bei der Landespolizei). Malte Jakschik aus dem Vierer ohne Steuermann darf deshalb nun nachrücken, da zudem Vierer-Partner Felix Wimberger verhindert ist.

In der Hackordnung hinter Wimberger

Wimberger wäre vom Zweier-Ranking eigentlich an der Reihe gewesen. Den zweiten Platz nimmt mit Lauritz Schoof ein Skuller ein, der noch im Vorjahr im Doppelvierer Olympiasieger wurde und nun in Südkorea in dieser Bootsklasse Silber gewann. Für Schoof ist es eine Herzensangelegenheit, einen Rollsitz im Deutschlandachter zu übernehmen, da Rendsburg seine Heimat ist. Dort findet zum mittlerweile zehnten Mal die 12,7 Kilometer lange Regatta auf dem Nord-Ostsee-Kanal statt - gegen Top-Konkurrenz.

Revanche zwischen Großbritannien und Deutschland

In Rendsburg am Sonntag (live im NDR) kommt es zur Revanche zwischen Weltmeister Großbritannien und dem Vize-Weltmeister aus dem Leistungszentrum Dortmund. Die USA und Polen sind ebenfalls der Einladung nach Deutschland gefolgt, so dass die vier besten Achter der Weltmeisterschaft in Südkorea auch hier am Start sein werden.

Am Sonntag geht es zunächst auf die Lang-Distanz, Samstag sind dann Sprinter-Qualitäten gefragt. Dann stellen sich die vier Achter im Herzen Hamburgs auf der Binnenalster dem Publikum vor. Bereits vor einem Jahr wurde der Sprint von Rendsburg nach Hamburg mit großem Erfolg verlagert - das mediale Interesse war nach dem Olympiasieg riesig.

Was für Malte Jakschik ebenso interessant am Hamburg-Sprint über 270 Meter sein wird: Vor und nach den internationalen Rennen findet auf der Binnenalster die letzte Runde in der Ruder-Bundesliga statt - da wird der WM-Teilnehmer von Chungju natürlich den Frauenachter des RV Rauxel anfeuern.

 
 

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