Arminia Ickern will den Derby-Fluch beenden

Am Freitagabend, 18. November, empfangen die Fußballer des SuS Merklinde (10.) den Lokalrivalen Arminia Ickern (5.) zum Nachholspiel in der Kreisliga A ab 19.30 Uhr auf dem Sportplatz am Fuchsweg. Nach zwei Derby-Niederlagen in dieser Saison sind die Arminen heiß auf den ersten Sieg in einem Lokalduell.

Castrop-Rauxel. Fußball, Kreisliga A Herne
SuS Merklinde SC Arminia Ickern
Freitag, 18. November, 19.30 Uhr, Sportplatz am Fuchsweg

Die Partie, die ursprünglich für den elften Spieltag (23. Oktober) angesetzt war, musste aufgrund der Umbaumaßnahmen auf dem Merklinder Sportplatz kurzfristig abgesagt werden. Zwar wäre zum damaligen Zeitpunkt eine Verlegung der Begegnung auf einen anderen Sportplatz möglich gewesen, aber beide Vereine einigten sich einstimmig auf einen komplett neuen Termin.

Martin Broll, Merklindes Sportlicher Leiter, dankte in diesem Zusammenhang den Vereinen Spvg Schwerin und Wacker Obercastrop, die dem SuS in der platzlosen Zeit "Asyl" gewährt hatten: "Die Vereine haben uns super unterstützt."

Die Ausgangslage bei den Merklindern sieht laut Trainer Ulf Schwemin "nicht rosig" aus. Den Trainer plagen nach wie vor große Personalsorgen: In Björn Brinkmann, Daniel Bönnemann, Dominik Bönnemann und Linus Budde fallen gleich vier Stammkräfte verletzungsbedingt aus.

Hinter dem Einsatz von Torben Broll steht auch noch ein Fragezeichen. "Aber im Derby sind es andere Dinge, die den Unterschied machen können", gibt sich Schwemin kämpferisch. Mit einem Sieg könnte der SuS zumindest vorläufig nach Punkten mit Ickern gleichziehen.

Die Arminen, die noch ein weiteres Nachholspiel gegen Firtinaspor Herne II (12.) ausstehen haben, wollen dies aber verhindern, wie Trainer Patrick Stich betont: "Nach zuletzt drei sieglosen Partien in Folge wird es mal wieder Zeit für einen Sieg. Außerdem haben wir schon die ersten beiden Derbys in der Saison verloren."

Personell kann der Coach beinahe aus dem Vollen schöpfen. Neben Kevin Tann fehlen nur die gesperrten Justin Burkhardt (Gelb-Rote Karte) und Redouan Latrach, der nach seiner Roten Karte am vergangenen Spieltag bis einschließlich Sonntag, 18. Dezember, gesperrt wurde.

Philip Wihler