Xavier Malisse: „Ich möchte der Mannschaft helfen“

Xavier Malisse will auch für den TC Waldhof jubeln.
Xavier Malisse will auch für den TC Waldhof jubeln.
Foto: imago sportfotodienst imago
Vor dem Saisonstart bereitet sich der Belgier in der Sonne Floridas vor. Im Interview verrät er seine Ziele mit dem TC Waldhof und erzählt von seinen größten Erfolgen.

Mit der Verpflichtung von Xavier Malisse ist dem TC Waldhof ein echter Paukenschlag gelungen. Der Belgier, der mittlerweile für eine Ausrüsterfirma in seiner Heimat arbeitet, äußerte sich im Gespräch mit WAZ-Redakteur Maximilian Lazar über vergangene Zeiten, seine aktuelle Verfassung und die Ziele mit seinem neuen Team.

Xavier Malisse, in wenigen Wochen startet die Saison. Sind Sie schon bereit für den ersten Aufschlag?

Xavier Malisse: Ich arbeite daran. In den nächsten Tage fliege ich nach Florida. Da werde ich etwas Urlaub machen, aber auch trainieren. Ich habe es doch etwas schleifen gelassen, jetzt will ich wieder in Form kommen.

Der Kontakt zum TC Waldhof kam über Ihren Bruder zustande. Wie ist der erste Eindruck?

Bisher habe ich nur mit Jan Möller gesprochen, aber als die Anfrage kam, war ich sofort interessiert und ich freue mich auf das Team. Wenn ich aus Florida zurück bin, werde ich schnell Kontakt suchen, um auch die anderen Jungs kennenzulernen. Vor zwei Jahren habe ich bereits für den Gladbacher HTC in der Bundesliga gespielt, das hat viel Spaß gemacht.

Sie haben im Halbfinale von Wimbledon gestanden, den Doppeltitel bei den French Open gewonnen. Was war ihr Lieblingsturnier?

Ich habe es geliebt auf dem Centre Court von Wimbledon zu spielen. Nicht nur, als ich dort im Halbfinale war, sondern auch, als ich 2012 in der vierten Runde gegen Roger Federer spielen durfte. Natürlich war auch der Doppeltitel in Paris ein Highlight. Und bei den US Open habe ich auf dem Centre-Court gegen André Agassi gespielt.

Und jetzt kommen Sie nach Bottrop. Schon mal hier gewesen?

Nein, noch nicht. Aber Jan und die Jungs müssen mir hier dann alles zeigen.

Ihren größten Erfolg haben Sie im Doppel gefeiert. Sehen Sie dort ihre Stärken?

Ich war immer ein Einzel-Spieler, habe aber beim Doppel sehr viel Spaß gehabt. Deshalb habe ich mir da auch nie viel Druck gemacht und vermutlich auch dadurch den Erfolg gehabt. Wenn ich im Doppel auf dem Platz gestanden habe, habe ich immer sehr viel gelacht.

Können Sie ihrem neuen Team gerade im Doppel helfen, und mit welchen Zielen kommen Sie nach Bottrop?

Im Doppel werden wir uns gegenseitig helfen können. Davon bin ich überzeugt. Und dann möchte ich natürlich meinen Beitrag dazu leisten, dass wir die gesteckten Ziele als Team erreichen.

 
 

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