Wieder auf dem Podest

Kampf um Korb und Kugel unter Wasser.
Kampf um Korb und Kugel unter Wasser.
Foto: waz

Bottrop..  Beim Endturnier um die Deutsche Meisterschaft im Unterwasserrugby in Oberhausen gelang der UWR-Spielgemeinschaft DUC Bottrop/TSG Kirchhellen erstmals seit 2006 wieder der Sprung aufs Siegertreppchen. Hinter Serienmeister TC Bamberg und dem TSV Malsch belegten die Bottroper den dritten Platz, der von Spielern und Anhang mit großem Jubel gefeiert wurde.

In der Vorrunde traf man zunächst auf den Ligakonkurrenten DUC Krefeld, mit dem man sich auch gemeinsam in mehreren Trainingseinspielen auf das Turnier vorbereitet hatte. Diesmal gelang ein deutlicher 4:1-Erfolg, bei dem die Bottroper sogar einen 0:1-Rückstand umdrehten.

Im zweiten Spiel musste man sich mit dem favorisierten Süd-Vertreter TSV Malsch messen und hatte mit 0:3 das Nachsehen. Ein lockerer 5:2-Erfolg über Nord-Meister BUR Berlin bedeutete dann für die Bottroper den zweiten Platz in der Gruppe hinter Malsch und vor Krefeld und Berlin und damit die erste Halbfinalteilnahme seit dem Endturnier in 2008.

In der anderen Gruppe schafften Bamberg und der FS Duisburg den Sprung ins Halbfinale, während München und Göttingen nur noch um die Plätze kämpften.

Im nächsten Spiel ging es zunächst gegen den Sieger der anderen Gruppe, den TC Bamberg, ins Wasser. Die Bottroper zeigten gegen den Meister eine kämpferisch überzeugende Leistung und gerieten unglücklich vor der Halbzeit mit 0:1 in Rückstand.

Team in Unterzahl

In Unterzahl aufgrund einer Bottroper Strafzeit übersah der Oberwasser-Schiedsrichter ein Foul an Sven Ewert, der entscheidende Sekunden am fliegenden Wechsel gehindert wurde. Dadurch fehlte Bottrop kurzfristig ein weiterer Spieler in der Verteidigung, was die Oberbayern gnadenlos ausnutzten. Trotz aller Bemühungen gelang der Spielgemeinschaft bis zum Schlusspfiff nicht mehr der Ausgleich.

Im zweiten Halbfinale setzte sich Malsch mit 4:1 deutlich gegen den FS Duisburg durch, und so kam es im kleinen Finale zum Aufeinandertreffen des West-Meisters aus Bottrop und des West-Vize-Meisters. In der Liga waren Hin- und Rückspiel unentschieden ausgegangen und auch die Ergebnisse beider Teams gegen Bamberg und Malsch sprachen für ein enges Match. Und das wurde es dann auch.

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, mit Vorteilen für Bottrop. Keiner der beiden Mannschaften gelang in der regulären Spielzeit jedoch ein Treffer. Es ging in die Verlängerung mit „Sudden-Death“, doch auch hier hielten beide Teams ihre Körbe sauber und die Entscheidung musste im Strafwurfwerfen fallen.

Sven Ewert verwandelte zu Beginn für Bottrop, Ralf Gandlau hielt den ersten Duisburger Versuch. Sven Terlinden brachte dann die Spielgemeinschaft mit 2:0 in Front, bevor die Duisburger ihren zweiten Versuch erfolgreich verwandelten. Ralf Gandlau verwandelte dann den entscheidenden dritten Strafwurf für die Bottroper sicher zum verdienten Sieg.

Bamberg wieder vorn

Bamberg sicherte sich durch ein 1:0 im „Sudden-Death“ gegen Malsch den fünften Titel in Folge.

Platzierungen: 1. TC Bamberg, 2. TSV Malsch, 3. Spg. DUC Bottrop/TSG Kirchhellen, 4. FS Duisburg, 5. DUC Krefeld, 6. TSC München, 7. Waspo Göttingen, 8. BUR Berlin.

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